Close

Episode 144 Nein zum Nine-to-Five: Warum Dominik Fecht sogar dafür bezahlt hat, seinen Beamtenjob loszuwerden

„Wer seinen Unternehmermuskel trainieren möchte, sollte ein Side Hustle starten! Das Alter ist dabei fast egal.“

Nein2Five

Wenn ihr unseren Nein2Five-Podcast schon länger hört (Danke dafür!), dann kennt ihr den sympathischen Finanzblogger Dominik Fecht aus unserem zweiteiligen Interview im Frühjahr.

Damals war Dominik noch Zollbeamter mit Side Hustle, der nebenbei über Geldbildung gebloggt und Bücher veröffentlicht hat.

Zum 31. Juli diesen Jahres, während der Corona-Krise, hat er seinen Beamtenstatus aufgegeben und musste dafür sogar noch Geld bezahlen.

In diesem Interview wollen wir von ihm erfahren, warum er diesen ungewöhnlichen Schritt gegangen ist. Anmerkung: Die Stelle zuständig für die „Ablösesumme“ war so überrascht von seiner Anfrage, dass sie auf Anhieb keine Antwort für ihn hatte.

Wir sprechen auch darüber, warum Dominik seinen Finanzblog eingestellt hat und auf die Videoplattform YouTube gewechselt ist. Sein erstes Video auf dem Kanal „Wohlstandsentfaltung“ hat er dort vor zwei Wochen gepostet.

SHOWNOTES: 

Auch auf Instagram könnt ihr Dominik Fecht folgen!

Unser erstes Interview mit Dominik findet ihr hier: Finanziell Frei mit 30

Die beiden Finanzbücher von Dominik findest Du auf Amazon: Dominik Fecht auf Amazon

Hashtag dieser Episode: #925exbeamter

Danke fürs Zuhören!

Lass‘ uns an deinen Gedanken teilhaben:

  • Hinterlasse einen Kommentar im Kommentarbereich unter diesem Beitrag.
  • Sende uns eine Sprachnachricht.
  • Teile diese Show auf Twitter, Facebook oder Pinterest.

Um unsere Show zu unterstützen:

  • Hinterlasse eine ehrliche Bewertung auf iTunes oder eine der anderen Podcast-Plattformen. Deine Bewertungen und Rezensionen helfen wirklich und wir freuen uns über jede einzelne.
  • Abonniere uns bei iTunes, Stitcher oder Spotify!

Transkript:

[00:00:01.620]
Willkommen bei dem Podcast über originelle Nebeneinkommen, kleine und große Geschäftsideen. Und allem, was dein Business besser und deine Schwiegereltern stolz auf dich macht. Es ist nie zu spät für einen Plan B! Hier sind deine beiden Gastgeber Ruben álvarez und Christian Schmid.

[00:00:22.740]
Hallo, willkommen zu einer neuen Episode am Mikrofon, der mir gegenüber wie immer der Christian Hallo!

[00:00:38.420]
Der Titel der heutigen Episode lautet Nein zum Nein. Warum Dominic Fecht, sogar dafür bezahlt hat, seinen Beamten Job hinzuwerfen. Viele von euch kennen Dominic aus unserem Interview im Frühjahr. Damals war Dominic noch Beamter beim Zoll, verantwortlich für Geldwäsche. Zum 31. Juli hat er seinen Beamtenstatus aufgegeben, musste dafür sogar noch 11000 940 Euro zahlen. In diesem Interview wollen wir von ihm wissen, warum er das gemacht hat und was er nun vorhat. Noch eine Anmerkung in eigener Sache Wenn Ihr Lust auf noch mehr Ideen zu Nebeneinkommen und Snippets rund um finanzielle Bildung ab.

[00:01:23.590]
Auf Instagram. Podcast ein Wort ohne Bindestrich. Nun aber zur Episode. Herzlich willkommen bei Neon2Five Dominik! Wir hatten ja im Anschluss an unser letztes Interview schon mehr oder weniger inoffiziell über deine Frustration mit deinem Job gesprochen und zu dem Zeitpunkt konntest du ja noch nicht so wirklich darüber sprechen. Was hat dich denn letztlich bewogen, die Reißleine zu ziehen und dein Dasein endgültig den Rücken zu kehren?

[00:02:16.080]
Mega spannende Frage. Vielen Dank! Erst, dass ich nochmal hier sein darf, dass sie mich wieder eingeladen hat, in den Podcast um das ganze Thema nochmal zu reden. Es sind viele Dinge, die zusammengekommen sind. Ich glaube, allein darüber könnten wir einen vierstündigen Podcast machen. Die Sachen, die ich so erlebt habe. Was der Punkt ist? Man muss dazu sagen Es gab bei mir schon länger eine Unzufriedenheit, dass ich mich viel aufgeregt habe und viele Dinge für mich so nicht gepasst haben, weil ich könnte hier vielleicht vorstellt Das sind so bis in die systemischen Probleme.

[00:02:47.470]
Wenn du beim Start in der Exekutive bist und die Prozesse quasi jemand anders. Die Legislative die Regierung festlegt, dann ist das schon ein sehr starres, wenig Veränderung. Gewohntes Umfeld in Anführungszeichen. Und das ist halt gerade schwierig. Wenn du dich halt gerne weiterentwickelt und viel liest Siehst, guck mal, was könntest du alles machen, wie könntest du das digitalisieren? Wie könntest du den Prozess verschlanken? Und ich hab halt immer wieder gemerkt, dass ich mit diesem Grund dieses systemische Problem immer wieder aneinander geraten in Anführungszeichen, wo ich mir gedacht habe, das könnte man doch irgendwie cleverer und besser lösen und dann gemerkt habe Es wird aber nicht gemacht, es wird das nicht so wirklich in rangegangen.

[00:03:33.510]
Das heißt, das war so ein bisschen. Die Ausgangssituation ist jetzt nicht so, dass das plötzlich aus dem Nichts gekommen ist. Ist das so ein Ohnmachtsgefühl, dass man sich, dass man sich als Rädchen in einem System fühlt, das man eigentlich nicht wirklich positiv beeinflussen kann? Das trifft es sehr gut. Die Beschreibung, weil das ist der Punkt. Du bist in der Exekutive, und da heißt es also, du bist ja die ausführende Gewalt. Du sollst das, was die den Gesetzen vorgeschrieben worden ist oder was von weiter oben gekommen ist, was irgendein Vorgesetzter mal festgelegt hat.

[00:04:06.250]
So und so wird das in den Prozessen gemacht. Du sollst das ja eigentlich nur abarbeiten und nur am besten keine Fragen stellen. Alle Anführungszeichen und am besten gar nicht erst in Frage stellen, dass der gesamtprozess oder irgendwas, was wir da drin machen, keinen Sinn ergibt oder so. Und das ist halt so das Grundproblem. Und ich habe oft gedacht, ich könnte daran was machen. Ich könnte daran was ändern. Aber egal, wie sehr du dich anstrengt, das Grundproblem bleibt ja da.

[00:04:32.530]
Ich kann ja nicht den Staat verändern. Die Gewaltenteilung ist halt so, wie sie ist, aus historisch wichtigen Gründen. Aber das hat halt Folgeprobleme, die man nicht einfach so lösen kann mich einfach Fingerschnippen kann sein. Kann ich jetzt mal das komplette Konzept oder nur in der Richtung? Und dann war das schon so eine Art ohne Ohnmachtsgefühl.

[00:04:52.690]
In dem Moment Wie lange hattest du eigentlich gearbeitet im Sinne von Arbeiten? Du hast ja zuvor studiert. Da war die Situation wahrscheinlich eine ganz andere. Da hat man mir so das Studentenleben. Wenn man davon sprechen kann, weil diese Beamtenlaufbahn wie Langgasse gearbeitet, oder? Wie lange warst du in diesen realen Beamten leben involviert? Man muss dazu sagen Ich hatte ein duales Studium gemacht, das bedeutet, ich habe in den drei Jahren duales Studium auch schon anderthalb Jahre Praxis gearbeitet.

[00:05:25.670]
Es ist nicht so, dass ich drei Jahre lang einfach nur irgendwo gesessen und die Vorschriften gelernt habe und dann in die Praxis gekommen bin. Ich hatte schon einmal anderthalb Jahre lang quasi einen Eindruck in ganz vielen verschiedenen Abteilungen, konnte dort schon viel sehen und mitarbeiten, hatte schon klar quasi ein normales Arbeiten. Anführungszeichen. Auch wenn es natürlich immer nur ein halbes Jahr oder fünf Monate am Stück begrenzt war. Und nach dem Studium habe ich ganze zwei Jahre Vollzeit gearbeitet, und dann ist jetzt halt für mich der Punkt gekommen, als die na ja, was war der Punkt, wo ich gesagt habe Ich zieht die Reißleine.

[00:06:06.350]
Ich habe halt diese politischen Themen immer mehr beobachtet. Und wie auch bin ich im Finanzbereich unterwegs und versuche, den Menschen zu helfen, das Thema Finanzen mehr in die Hand zu nehmen, das aufzubauen. Und ich habe so ein bisschen immer mehr das Gefühl gehabt, dass das, was ich intern bei mir in der Behörde schon erlebt habe, jetzt gerade in einem noch viel, viel größeren Ausmaß gesellschaftlich passiert. Das heißt, es wird meine Entscheidungen getroffen und das auch super.

[00:06:34.100]
Es ist ja auch am Anfang gesagt worden Es geht darum, dass die Krankenhäuser nicht überlastet werden und die Menschen zu schützen, und zwar sofort. Ich habe mal wieder dieses Gefühl gehabt in der Berichterstattung, die ich verfolgt habe, dass die Entscheidungen, die einmal getroffen worden ist, halt umgesetzt, umgesetzt und umgesetzt worden ist, ohne dass sie nochmal wirklich in Frage gestellt werden darf oder ob. Oder einfach nochmal gefragt werden darf. Ist das überhaupt was im Moment noch machen?

[00:07:00.170]
Im Ansatz irgendwie verhältnismäßig. Und das ist halt so stark geworden. Ich immer gesagt habe ich Ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, nach außen zu sagen Hey, ich will die Menschen im Finanzthemen aus und arbeite gleichzeitig für eine Organisation, die aus meiner Sicht gerade die Wirtschaft vor die Wand fährt. Das finde ich eine sehr starke Entscheidung, du hast ja der Titel der Episode. Nein, nein. Bei dir war es ja nicht nur das Angestellten.

[00:07:29.910]
Nein, nein, das ist ja etwas, wo gerade in der jetzigen Zeit viele von Träumen, Fahrsicherheit in der Situation aktiv den Rücken zu kehren und zu sagen Ich kann das meinem Gewissen nicht verhehlen, finde ich eine sehr, sehr starke Entscheidung. Jetzt musstest du dafür ja sogar noch Geld bezahlen, um aus dieser Situation herauszukommen. Kannst du unseren Zuhörern das erklären?

[00:07:51.920]
Genau das ist auch vollkommen in Ordnung. Also ist es nicht so, dass es eine Strafe ist, wie ein paar Leute bei meinem ersten Wido gedacht haben, wo ich das beschrieben habe. Ich werde jetzt bestraft dafür, dass ich gehe. Ich habe nur nach dem naja, zu Beginn, wo ich mich verpflichtet habe, für das Studium gesagt, dass ich mindestens fünf Jahre lang nach dem Studium noch arbeiten werde. Und wie wir gerade schon gesagt haben, davon sind halt zwei Jahre umgegangen.

[00:08:16.020]
Und es war der Deal, dass ich ein Teil der Anwärter, Bezüge, die ich ja im dualen Studium schon bekommen habe, wieder zurückzahlen muss. Wenn, naja, wenn ich halt früher gehe aus im Grunde nicht vertreten zu vertreten habe. Wenn ich selbst von mir aus sage, ich kündige jetzt. Und genau das ist schon daraus, dass ich jetzt halt noch Geld dafür zahlen muss, dass ich meine Kündigung quasi gehen darf.

[00:08:39.810]
Nichts Unübliches, eigentlich nicht mal gut. Das trifft ja nicht nur auf Beamtenlaufbahn zu, die beendet werden, sondern kann ja auch durchaus in der Wirtschaft vorkommen, wo Firmen duale Studiengänge anbieten und die Studierenden bitten oder auffordern, eine gewisse Zeit im Unternehmen zu bleiben, weil die ja auch zum Teil die Studiengebühren übernehmen. Es ist nicht unüblich, eigentlich nicht nur bei Beamten, sondern auch in der freien Wirtschaft durchaus denkbar.

[00:09:12.120]
Nur der Punkt ist bei. Es ist mittlerweile festgestellt worden, dass diese Regelung im Arbeitsvertrag für duale Studenten rechtswidrig ist. Das heißt, du darfst von einem dualen Studenten gar nicht das Geld wieder zurückfordern oder eine Mindestdauer festlegen. Und für Angestellte ist das mittlerweile festgestellt worden. Vom Gericht ist das nicht zulässig, diese Regelung zu treffen. Bei Beamten ist das immer noch mal was anderes. Aber ja, von Art und Weise gibts das auch in der freien Wirtschaft. Wie ist das denn in der Zeit gewesen?

[00:09:40.980]
Sehr wahrscheinlich. Bevor wir die Reißleine gezogen haben, das wäre wahrscheinlich vermutlich auch mal mit anderen Leuten darüber gesprochen. Und wie war die Gemengelage? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele gesagt haben Nimm Vernunft heraus, mach das bloß nicht. Beißt die Zähne zusammen. Halte durch! Oder ist das nur ein Vorurteil?

[00:10:06.440]
Ich glaube, dass viele so reagiert hätten. Ich habe es einfach so gemacht. Ich habe mit Leuten gesprochen, bevor das klar war. Und zwar. Ich muss sagen, ich war in der. Was heißt nicht garantieren? Wäre das Lock Downs, war ich mit dem Laptop. Im Homeoffice war bei meinen Eltern die einzigen, mit denen ich vorher geredet habe. War meine Familie. Das heißt meine Familie. Wusstet, wussten das schon vorher? Man muss dazu sagen Mein Vater ist seit 30 Jahren schon selbstständig.

[00:10:33.940]
Der hat das, glaub ich, schon länger schon. Es war schon klar, dass ich auf Dauer nicht in der Börse bleibe. Sie waren eher überrascht, dass es jetzt doch sehr plötzlich kommt. Aber Sie haben mich dann trotzdem, weil sie gemerkt haben, wie unfassbar ich mich aufgeregt und genervt habe und wie sehr mich das belastet hat. Dass halt immer von Anfang an unterstützt und gesagt Ja, die wissen, dass ich ein sehr, sehr rationaler Metten spinn, mir sehr, sehr viele Gedanken mache und so etwas nicht einfach übers Knie brechen und einfach so sage So, ich rege mich ein Tag auf.

[00:11:05.720]
Ich gehe jetzt, sondern es war schon ein längerer Prozess. Und genau aus dem Grund habe ich, wie du es gerade beschrieben habe, mit fast keinem vorher gesprochen. Vielleicht mit ein, zwei sehr guten Freunden, die sich auch mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Wo ich auch, wusste ich, es ist schon schwierig genug, mit den Migriert, mit dem eigenen Hin und Her, mit den eigenen Zweifeln irgendwie umzugehen. Und dann war mir klar In dem Moment, wo die Entscheidung für mich noch nicht 100 Prozent klar getroffen ist, rede ich nicht mit Leuten, die es mir sowieso immer ausreden wollen.

[00:11:38.390]
Jetzt hast du ja gestern dein erstes Video hochgeladen Du hast jetzt ein YouTube-Kanal gestartet, als werde ich das letzte Mal interviewt haben. Also für alle die, die jetzt zuhören und noch in die Episoden zurückgehen möchten. Das ist die Episode 128 und 129. Da hattest du ja noch ein Finanzblase, finanziell frei mit 30, den hast du ja zwischenzeitlich eingestellt. Und gestern hast du deinen YouTube-Kanal gestartet und hast. Zu dem Thema, über das wir jetzt hier gerade sprechen, auch schon ein Video hochgeladen.

[00:12:11.710]
Wie waren die Reaktionen, die Kommentare Du hast du was im Vorgespräch gesagt? Dass du relativ viele Nachrichten bekommen hast. Was würdest du da für ein Meinungsbild wiedergeben?

[00:12:22.990]
Es gibt einige Leute, die gesagt haben, sie könnten sich das nicht vorstellen, selbst den Schritt zu gehen. Das kam von ganz vielen Leuten. Aber was? Naja, der Konsens unter allen Leuten war, war Respekt. Wahnsinn. So gehst du so vor allem für dich, ist für deine Meinung und für vor allem die dich. Gegen den einfachen Weg entscheidet weiterhin, gerade während der der wahrscheinlich jetzt kommenden Wirtschaftskrise in einem sicheren Job zu bleiben, wo dir gar nichts passieren kann, wo dann Einkommen absolut sicher ist.

[00:12:59.530]
Das ist halt, das ist halt der deutlich leichtere und einfache Weg und Videos von dir gesagt hast. Viele Leute wünschen sich ja geradezu herbei, dass die jetzt gerade so einen sicheren Job haben, wo es keine Kurzarbeit gibt, wo du nicht rausgeschmissen werden kannst, wo das Unternehmen, also das Unternehmen Anführungszeichen, nicht pleite gehen kann, das sie das viele wünschen würden und deswegen Jobs halt sehr, sehr groß. Sehr sehr positives Feedback in eine Richtung von riesen Riesen Respekt.

[00:13:27.010]
Und was ich noch sehr spannend fand, dass mir ein paar Leute geschrieben haben, die sich drei, fünf, acht Jahren oder so den Beamten Job selbst hingeschmissen haben, und dass die einfach mich nur ermutigt haben. Gesagt macht das genau. Wenn du merkst, es passt für dich nicht, dann ist die genau richtige Entscheidungen zu gehen und da rauszugehen. Auch wenn nicht alle für total bescheuerten bekloppt halten. Und ich bin, ehrlich gesagt, sogar ein bisschen überrascht, wie extrem positiv das Feedback auf meinen Schritt ist nach außen hin, weil ich hätte gedacht, dass es viel, viel mehr Gegenwind geben würde.

[00:14:03.100]
Viel mehr Leute sagen würden Du spinnst auferlegt, kannst du nicht machen und so weiter und so fort. Aber der Großteil der Reaktionen, die ich bisher bekommen habe, war eher dieses. Ich finde es gut. Ich glaube aber auch, dass die Leute, die das überhaupt nicht nachvollziehen können, sich vielleicht auch eher nicht dazu äußern. Ich habe auch noch einige Leute bei mir, die mir bei Instagram folgen, aus meiner Ausbildung beim Zoll. Die sind alle noch verbeamtet.

[00:14:27.550]
Zusammen mit mir die Ausbildung gemacht. Vor fünf Jahren. Und ich glaube, dass dies überhaupt gar nicht verstehen kann. Ich habe es dann auch gemerkt. In den Gesprächen, bei mir, bei der Arbeit. Viele konnten es nachvollziehen. Viele haben eher die Gründe gefunden, warum sie nicht gehen. Aber viele konnten nachvollziehen und Scarpa trotzdem immer noch ganz wenig. Spinnst du so ungefähr?

[00:14:51.760]
Aber insgesamt ein sehr, sehr positives Feedback, was ich nicht nur positives Feedback erfahren von vielen, vielen deiner Freundin. Du hast einen relativ langen langen Zeitraum benötigt, um diese Entscheidungen zu treffen. Bist du wie lange nicht Beamter? Seit wann bist du 2 Wochen? Erst 9, also im Prinzip 2 Wochen. Vor vier Wochen war bei meiner Arbeit.

[00:15:15.790]
Das hört sich so ein bisschen wie ein langer Leidensweg an, jetzt ist die Frage positive Reaktionen bekommen. Aber wie fühlst du dich gerade jetzt, in dem Moment oder heute? In den letzten zwei Wochen mit deiner Entscheidung? Es ist super. Das Interessante ist ein ein eine Sache möchte ich noch hier mit allen teilen, die vielleicht auch gerade in der Situation sind. So ein bisschen hin und her und dieses Zweifeln. Ich bin ja bei der Behörde auch gewesen. Außerdem aus einem Sicherheitsdenken, aus einer Angst, die dahinter gesteckt hat.

[00:15:49.090]
Und gerade in Deutschland ist es dieses Existenzangst Thema, das wir ja gerade auch sehen. Mit den Hamsterkäufen hatten wir das in der Kona Krise gehabt, mit ganz vielen Leuten, die jetzt noch heftiger an der Sicherheit festklammern, an vielen Leuten, die noch stärker geraten, die Angst reingehen, weil sie sich nicht aufgelöst haben. Und ich habe wirklich sehr, sehr, sehr, sehr lange mit der Entscheidung gerungen, und ich habe lange Zeit hin und her bei mir im Kopf gehabt.

[00:16:15.400]
Das kannst du doch nicht machen. Das ist doch total bescheuert. Das ganze Geld, was du zurückzahlen musst, und die werden die Leute reagieren und so weiter und so fort. Die ganzen Gründe, die dagegen sprechen, dann immer so ein bisschen die Stimme dagegen, die gesagt hat Ja, aber es wird doch bestimmt besser, und du kannst du noch viel mehr deine eigenen Sachen machen. Wenn du gegangen bist, und das war wirklich so ich war ganz vielen dieser Angst drin.

[00:16:38.020]
, diesem Hin und Her. Was soll werden? Ich hätte das selbst nicht für möglich gehalten, weil das, so mich bestimmt, über ein, zwei Jahre mindestens in der Intensität begleitet hat. Und ab dem Zeitpunkt, wo ich meine Kündigung eingereicht habe, war die Angst und das ganze Thema komplett weg. Ab dem Zeitpunkt, wo du denkst, das ist doch total bescheuert. Weil jetzt gerade Ihnen das Risiko doch erst an. Aber ab dem Zeitpunkt war das weg, und ich finde ein Bild zu dem Thema so schön.

[00:17:10.620]
Das hab ich mal von SBK gehört. Der hat gesagt Wenn du zurückdenkt an die Gladiatorenkämpfe, die Gladiatoren haben, auf den drei Schritten, bevor sie in den Kampf gehen, die meiste Angst. Und das ab dem Zeitpunkt, wo du im Kampf bist, muss jetzt mal leben, ist kein Kampf, aber als Sinnbild. In dem Moment, wo die Gefahr am größten ist, ist die Angst weg, weil die Angst würde ich ja davor beschützen, nicht in diese Situation reinzugehen.

[00:17:44.100]
Und ein Punkt, den ich an dem Bild so schön finde, das spannend ist. Hunderte Leute sitzen gleichzeitig in diesem, in diesem Colosseum, auf den Tribünen, auf diesen Rängen. Und reden über denjenigen, der im Kampf ist und machen das lächerlich und machen sich darüber lustig, sind aber nie selbst in Ring gestanden und das Bild finde ich so, so stark und mächtig, weil mir das sehr geholfen der Zeit, wo ich hin und her gedacht habe.

[00:18:12.450]
Und das sind für mich so ein bisschen. Ich hab, das ist. Es ist doch einfach nur dumm, dass ab dem Zeitpunkt, wo das Risiko da ist, die Angst weg ist. Das ergibt doch eigentlich keinen Sinn, das zu sehen. Sobald du halt da drin bist, ist alles in Ordnung. Und ich wusste ab dem Zeitpunkt, wo ich den Brief weggeschickt haben und meine Kündigung. Das war die 100 Prozent richtige Entscheidung. Hundert Prozent? Ich habe keinen Zweifel bis zum heutigen Tag gehabt daran, dass die Entscheidung irgendwie falsch war.

[00:18:41.680]
Ich habe zwischendurch Zweifel gehabt. Was kommt jetzt, was soll ich machen? Oder auch danach? Diese Angst, Gedanken Soll ich mir jetzt wieder irgendwo anders einen Job suchen? So was in die Richtung halte ich. Aber ich habe keine Sekunde ab dem Zeitpunkt, wo ich gekündigt habe, daran gezweifelt, dass das die falsche Entscheidung war. Glückwunsch! Der Bauch lügt, glaub ich selten. Der Kopf lügt oft lügt. Hast du dich, um bei diesem Bild zu bleiben, hast du dich eine Zeitlang wie ein Zuschauer in dieser Arena gefühlt.

[00:19:18.900]
Ich würde eher sagen aus meiner Sicht das. Den Schritt, den ich jetzt gegangen bin, macht keiner. Deswegen gab es kaum jemand, den ich hätte beobachten können, wie er den Weg geht, was er dort macht. Ich habe einen guten Freund. Florian gellt Schnurrbart, den ich auch schon im Interview hatte. Der ist ja auch einen ähnlichen Weg gegangen mit Ingenieurs. Job kündigen, obwohl er nichts Neues hatte und quasi die Sicherheit verlassen und sich dem zu stellen hatte ich so ein bisschen als Beispiel war für mich auch so ein bisschen stärkenden, dem, naja, dann halt auch für mich zu gehen.

[00:19:53.640]
Aber mein Problem war so ein bisschen. Es gab niemanden, der wirklich in der Situation der, die ich, der ich gewesen bin, das erlebt hat und mir irgendwie so Feedback hätte geben können oder Tipps oder mir helfen können, weil das ist immer noch was anderes zu sagen. Ich schmeiße meinen meinen angestellten Job hin. Okay, dann geh ich woanders hin. Ab dem Zeitpunkt, wo du deinen Job hingeschmissen hast, bist du raus. Du kriegst kein Arbeitslosengeld, du kriegst keinen Gründungszuschuss, du kriegst keine Beihilfe, du kriegst keine sich kein sicheres Einkommen mehr.

[00:20:25.890]
Das heißt, es ist ein von jetzt aber richtig in Anführungszeichen. Die meisten Leute haben immer gesagt Ja, sie können nachvollziehen, wie das bei mir ist und wie das läuft. Ich wusste aber so ganz genau Das kannst du halt nur nachvollziehen, wenn du genau in der Situation gewesen bist und Angestellten, Job und Behörde und Beamtentum Beamtentums nun etwas komplett anderes.

[00:20:50.670]
Du hast ja nebenbei als Finanz Blogger angefangen, finanziell freie 30. Mai, dein Blog und hast dich aber jetzt entschieden. Vor einigen Wochen entschieden, das Medium zu wechseln und bist jetzt bei YouTube. Kannst du uns was dazu sagen, warum du das gemacht hast und was deine Erfahrungen bisher mit diesen unterschiedlichen Medien kann ich gerne erzählen. Zum einen Das sind zwei Sachen. Es war ja nicht nur, dass ich den, den das Medium gewechselt habe, sondern vor allem auch das Branding gewechselt habe, was für mich eigentlich noch einmal wichtig war.

[00:21:24.930]
Wir hatten ja letztes Mal auch in der Folge darüber gesprochen, dass das Thema finanzielle Freiheit aus meiner Sicht viele von vielen Leuten als Ausrede genutzt wird. Genau so ein Schritt, den ich gerade halt gemacht habe, nichts zu tun. Ich warte auf die Sicherheit, die ich durch die finanzielle bekomme. Und wenn alles abgesichert ist und ich komplett finanziell frei bin, dann kann ich solche Risiken eingehen. Dann kann ich diese Projekte machen, wo ich nicht genau weiß, wie es laufen wird, ob ich damit Geld verdiene und nicht vorher halt Geld zu riskieren und das Ersparte zu riskieren.

[00:21:53.430]
Anführungszeichen.

[00:21:54.890]
Und das heißt, du hast es mit dem Blog im Grunde den gleichen Konflikt, den du mit deinen Beamten Jabhat. Das ist nicht mehr gepasst.

[00:22:02.430]
Ja, genau deswegen. Für mich war die Kündigung beim beim Zoll zum Inhalt der Punkt, dass ich gesagt habe, ich möchte das hinter mir lassen, weil ich das nicht mehr gut finde. Auf der anderen Seite habe ich gemerkt Da mache ich jetzt halt auch richtig in Anführungszeichen einen richtigen Neuanfang. Und genau das war der Hintergrund und hab ich lange Zeit überlegt In welche Richtung möchte ich gehen? Und was ich immer so spannend finde, ist diese Kombination aus Finanzthemen mit der Persönlichkeitsentwicklung, die dazu benötigt wird.

[00:22:33.630]
Was für ein Mensch musst du sein, um in Wohlstand zu leben? Ich finde die Frage halt viel spannender Als wie spar ich noch 12 Euro mehr jeden Monat, indem ich mir mein Essen zur Arbeit mitbringe. überspitzt formuliert und ich hat gemerkt Ich möchte viel, viel mehr noch da drauf eingehen. Was steckt dahinter? Wie muss es halt auch anders denken. Ich habe Florian zu seinem Weg schon für meinen YouTube-Kanal interviewt, weil ich glaube, die meisten Leute und wir haben darüber diskutiert.

[00:23:03.360]
Die meisten Leute meinen ganz genau zu wissen, wie es ist, in finanzieller Freiheit zu leben, und streben ja deswegen das Ziel an. Aber häufig ist es ja so, wenn du es ja anstrebt und nicht finanziell frei. Das heißt, du weißt gar nicht, wie es ist, und Florian hat mir mit mir nochmal geteilt. Er hat unfassbar viele finanziell freie Leute in den letzten ein, zwei Jahren kennengelernt, die das Unternehmen verkauft haben, jetzt 30 Millionen auf der hohen Kante haben oder irgendwas in dieser Größenordnung.

[00:23:31.680]
Und halt nicht einfach das Geld rausschmeißen. Die sind finanziell frei. Und dann stellt er in die Fragen und sagt Wieso. Er weiß natürlich warum, aber sitzt jetzt nur zuhause rum oder ist doch total langweilig. Nur rumsitzen. Ich mache irgendwie das Projekt oder das andere oder muss halt aktiv sein, weil das langweilig ist, sodass diese Leute Schuljungen, dass diese Leute nicht aufhören.

[00:23:58.100]
Aber das ist eine ganz andere Arbeit. Oder sagen wir mal So viele assoziieren mit dem Begriff finanziell frei, genau das nicht arbeiten zu müssen und den ganzen Tag faul auf dem Sofa zu liegen oder auf dem Heimweg einen Drink in der Hand. Aber die Leute, die diese finanzielle Freiheit durch dieses Beispiel von dem Herren, der das Unternehmen verkauft hat, um 30 Millionen auf der hohen Kante hat, die hören ja nicht auf. Die sind ja immer noch umtriebig. Und sicherlich arbeiten sie mit dem Geld oder können das machen, was sie wollen.

[00:24:28.710]
Und das ist ja das, was viele auch missverstehen. Was uns an finanzieller Freiheit zu verstehen ist. Genau. Und genau aus dem Grund, weil ich dieses Gefühl habe, dass die meisten Leute und das ist auch gar nicht abwertend gemeint. Die meisten Leute, die die finanzielle Freiheit anschaue, oder alle Leute, die finanzielle Freiheit anstreben, haben sie noch nie erlebt. Und deswegen sind aus meiner Sicht viele, viele Leute viel rein und nehmen das halt gern als Ausrede, um halt jetzt nicht diesen Schritt gehen zu müssen, um nicht zu sagen Ich weiß nicht, ob es funktioniert.

[00:25:03.990]
Ich weiß nicht, ob ich in einem Jahr mehr denke. Was war das für ein bescheuerter Schritt in Anführungszeichen? Weil das ist ja wieder der Punkt in dem Job dranzubleiben, Geld zur Seite zu legen, auf die finanzielle Freiheit hin zu sparen, ist der einfachere Weg. Soll ja jeder für sich gucken, was er machen will. Ich habe gemerkt, ich möchte dieses Konzept nicht in meinem Namen, in meinem neuen Namen wieder drin haben, weil ich mir denke Wieso soll ich denn darauf warten, fünfzehn Jahre lang mich durch quälen?

[00:25:34.520]
Um dann zu merken Bei euch braucht die finanzielle Freiheit ja gar nicht wahr? Ich mache ja sowieso irgendwelche Projekte, die mir Spaß machen und damit anfangen. Also finde ich einen sehr interessanten Aspekt, der gerade übrigens eine finanzielle Freiheit ist, in den meisten Fällen eine Motivation, die Abwesenheit dessen herbeigesehnt, des Schmerzes herbei gesehnt, indem man sich gerade befindet mit dem, was man macht, und deshalb projiziert man wahrscheinlich alles Positive in diese finanzielle Freiheit. Aber es ist eigentlich nur ein Traum, eine Illusion.

[00:26:10.290]
Man weiß ja nicht, wie es ist. Ich hatte das auch schon bei Rentnern mitbekommen, dass sie in den Ruhestand gehen und vor allen Dingen Leute waren, die vorher sehr aktiv waren. Dass sie in eine totale Depression fallen, weil die die sechs Wochen sind, dann auch die ganzen Sachen, die man aufgeschoben hat, die ganzen Todos, die man aufgeschoben hat, weil man so viel gearbeitet hat, und dann irgendwie auch abgearbeitet. Und dann steht man plötzlich vor einem völlig leeren Terminkalender und ist es ja auch nicht mehr gewohnt, die Zeit anderweitig zu füllen.

[00:26:39.820]
Und das ist auch etwas, was man sich dann wieder erarbeiten muss. Aber es gibt ja keine Coaches. Gibt’s das mittlerweile auch, die an diesem übergang helfen? Oder die helfen, an dem Punkt neue neu zu gestalten? Ich glaube, so ist das oft auch bei Leuten, die dann plötzlich finanziell frei sind. Dass das erst mal so nach einer Premiere ist.

[00:27:04.410]
Wir werden den Letzten auch ganz intensiv über das Thema Schulsystemen, Angestelltenverhältnis und so sowas gesprochen, was ich gerade sehr, sehr krass bei mir gemerkt habe. Ich bin ja zwölf Jahre zur Schule gegangen, dann drei Jahre duales Studium und jetzt zwei Jahre. Und was die ganzen drei Systeme zusammen haben. Jemand anders sagt mir, wann ich wo zu sein habe, wann ich was zu machen habe, was richtig, was falsch ist. Es gibt einen bestimmten Rahmen, der vorgegeben wird, und mir ist immer so.

[00:27:37.410]
Ich sage es mal einfach Ich bin immer ein bisschen fremdbestimmt gewesen, jetzt gar nicht so wertend gemeint, sondern einfach nur so als Beobachtung. Das waren halt jetzt 17, 17 Jahre meines Lebens, habe ich gemerkt, und dann bin ich halt. Habe ich jetzt aufgehört. Mit dem Zoll hab ich die Selbstständigkeit habe ich so gemerkt. Was mache ich denn jetzt? Ich habe plötzlich so unfassbar viel Zeit gewonnen habe. Ich habe das. Jahrelang habe ich ein 40 Stunden pro Woche gearbeitet und alles nebenbei gemacht.

[00:28:05.930]
Da hatte ich sowieso immer nur wenig Zeit. Und dann komme ich sowieso immer nur ein Bruchteil von meiner Liste abarbeiten. Und ich hatte sowieso immer viel zu viel zu tun. Und plötzlich so Ich kann mir. Ich kann mich komplett einteilen. Wann fange ich an zu arbeiten? Wie lange arbeite ich? Womit arbeite ich? Woran arbeite ich? Und vor allem Ich habe niemanden, der außen drauf guckt. Und am Ende des Tages sagt Jörn Nee, das war gut.

[00:28:26.120]
Was war. Das war toll oder so. Ich gucke da selbst drauf und denke mir Sorgen, ob ich damit Geld verdiene. Keine Ahnung, ob das sinnvoll ist. Keine Ahnung, ob ich, ob ich nicht jetzt eigentlich etwas komplett anderes machen sollte. Keine Ahnung. Das ist so heftig, das zu beobachten, zu sehen, wie lange ich die Einrichtung trainiert worden bin. Sag mir, was soll ich machen? Das ist richtig, das ist falsch. So wirds gemacht.

[00:28:52.150]
Und jetzt plötzlich zu sehen Ja, ich kann alles machen, ist auf der einen Seite super.

[00:28:57.200]
Auf der einen Seite ist so ein bisschen ja ein sehr interessanter Punkt, den du gerade eben gesagt. Neben deiner normalen Profession an normalen Behörden. Job versucht ja, diesen Weg einzuschlagen, in die Selbstständigkeit zumindest ein Ventil für dich zu finden. Neben dem Alltag, das kann ich nicht. In diesen Blog würdest du sagen, dass du eine Person bist, die nebenberuflich sich nicht selbstständig machen kann, sondern eher Brücken abbrechen muss und den hundertprozentigen Fokus auf eine Sache legen muss ohne Ablenkung oder Krieg?

[00:29:40.220]
Schauplätze nehmen Schauplätze, musst du, praktisch gesagt, Boote abbrennen. Um dann nicht nur auf eine Sache zu konzentrieren und das 100Prozent. Ich weiß es ja bisher noch nicht, das ist ja das Problem an meiner Selbstständigkeit. Anführungszeichen. Ich weiß nicht genau, ob das der richtige Weg ist oder ob ich es brauche. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann Das kommt leider noch mal zu der Frage davor zurück, wo mich das Thema oder das Medium gewechselt habe.

[00:30:10.930]
Ich habe sehr, sehr krass in den letzten Monaten für mich wieder festgestellt und gemerkt Ich habe. Ich habe nicht wirklich bereits finanziell erfolgreich mit meiner Selbstständigkeit sein wollen, weil ich immer so ein bisschen Hintergrund geschoben habe. Ich habe immer gesagt, ich bin beim Zoll und dann so im Nebensatz Ich mache noch so ein bisschen so Block oder so. Ich habe immer diesen Job beim beim Zoll ein bisschen genutzt, um mich dahinter zu verstecken und nicht so wirklich dafür einzustehen, was ich mache.

[00:30:41.440]
Und ist eher so ein bisschen so kleinzureden und klein zu machen und dadurch der finanzielle Erfolg auch nicht so riesig. Ich habe das sogar gemerkt. Nachdem ich gekündigt habe, habe ich mit einer alten Arbeitskollegin telefoniert. Da hab ich gesagt, ich hab mir jetzt neue Computer angeschafft für meine Nebentätigkeit. Und in dem Moment ist mir erst bewusst geworden, dass ist nicht meine Nebentätigkeit. Ich mache das jetzt, ich mache es jetzt Vollzeit. Ich mache das jetzt. Das muss nicht funktionieren, aber wäre schön, wenn es funktioniert.

[00:31:10.870]
Wenn ich damit mein Geld verdiene. Und das auch der gleiche Punkt beim Thema Blog. Ich hatte am Anfang, wo ich damit angefangen habe, mit 19 Jahren. Ich hatte so riesen Angst davor, was passieren wird, wenn das irgendjemand aus dem bekannten Umfeld oder so sehen wird, wie die reagieren werden. Und du kannst dich hinter einem Text sehr, sehr gut verstecken. Das ähnliche Thema Du kannst an einem Text herumdoktern und jeden Satz zwölfmal mal optimieren und gucken, dass der Kopf stößt oder dass es wirklich 100 Prozent korrekt ist.

[00:31:44.320]
Kein Fehler, kein sonst. Und dann kannst du diese Perfektion vorschieben. Zumindestens das ist natürlich nicht bei allen Leuten so. Aber mir war es so und mit ein Grund, weswegen ich YouTube und Podcast und solche Sachen nicht gemacht habe. War In dem Moment, wo du das Mikrofon läuft, kannst du halt nicht jeden Satz zwölfmal überlegen und nochmal neu einsprechen, nochmal machen und so. Sondern es ist halt mehr so live und mehr so genau, mehr spontan. Und da kannst du dich im Hintergrund stellen.

[00:32:17.650]
Ich habe gemerkt, deswegen der Punkt mit der Kündigung war war. Und mit dem Wechsel zum YouTube-Kanal war jetzt nicht nur so kleine Veränderung. Ich habe gemerkt, die Zeit, wo ich mich halt hinter dem irgendwie so versteckt habe, hinter meinem Hauptjob, hinter den Texten oder sowas ist für mich halt vorbei. Und aus meiner Sicht kannst du halt mit Videos viel, viel besser halten, in der Verbindung untereinander aufbauen, weil du hast mitgekriegt Leute gehabt. Die haben jahrelang mein Blog gelesen, habe ich zum ersten Mal live getroffen, hat mich fast nicht wiedererkannt.

[00:32:50.920]
Er ist halt einfach so, und das sind so ein paar Punkte dazu geführt haben. Möchte es sich einfach mehr exponieren Du möchtest mehr in der öffentlichkeit sein, du möchtest greifbarer sein, du möchtest authentischer leben. Du möchtest sich nicht mehr hinter Texten oder hinter einem Vollzeitjob verstecken? Ja, genau. Und was noch hinzukommt, was ich im Nachhinein so gemerkt habe, wie stark dieses. Beim Zoll ist es ja so, oder generell beim Staat. Du darfst ja bestimmte Dinge sagen, bestimmte Dinge nicht.

[00:33:27.620]
Wir sehen es ja gerade bei den Demonstrationen, wo sich zwei Polizeibeamte auf einer Demo na ja, ihre politische Meinung geäußert haben. Der eine suspendiert, der andere versetzt. Es ist halt schon schwierig, Anführungszeichen wirklich präsent mit den Themen zu sein. Und mir ist intern gesagt worden, dass über mich Gerüchte in der Behörde herumgehen würden, über das, was ich mache, nebenbei. Und wenn du halt ein bisschen weißt und weiß ja nie genau, wo die Grenze ist, was genau darfst du sagen?

[00:33:56.060]
Was genau, darfst du nicht sagen? Ich habe jahrelang nicht darüber gesprochen, wie sehr ich mich bei der Arbeit über alles Mögliche aufregen, weil, naja, mach so halt nicht. öffentlich kannst du sowieso da in dem Bereich dich machen und auch immer Interviews. Kann ich das nicht sagen? Und das ist halt auch so ein Punkt. Mich hat das unfassbar unfassbar gelähmt, weil auch jetzt in diesem Interview hier. Es gibt auch heute noch Dinge, über die darf ich mit euch, mit euch öffentlich nicht reden.

[00:34:25.400]
Ich weiß aber nicht genau Wo ist die Grenze? Was darf ich sagen? Was darf ich nicht sagen, was fehlt und das Dienstgeheimnissen, was nicht? Und allein den Punkt, das ich beim Staat war und nebenbei meine Sachen gemacht habe. Ich habe gemerkt. Mich hat das unfassbar zurückgehalten. Ich musste daran denken, als was so beschrieben hast du diesen Job und hast irgendwas nebenher gemacht, und dann hast du das neben mir auch so ein bisschen heruntergespielt, weil du ja diesen Job, das ist dieses Thema, Identitäten.

[00:34:54.780]
Wenn du noch die Identität des Beamten hast, dann kannst du nicht gleichzeitig die Identität des Unternehmers haben. Und diese Identitäts ist total total entscheidend in deinem alltäglichen Verhalten, weil das Unterbewusstsein mit beeinflusst. Also ich als Beispiel Ich habe aufhören wollen zu rauchen vor ein paar Jahren, und das ging nur über diesen herzlichst Wechsel. Ich habe irgendwann gesagt, ich bin Nichtraucher. Das habe ich mir auch tatsächlich ein paar Mal so gesagt Ich bin Nichtraucher, und darüber habe ich das geschafft.

[00:35:28.740]
Und mittlerweile ist es tatsächlich so, dass ich gar keine Versuchung mit meiner Identität nicht mehr eingehen würde. Zum Abschluss vielleicht noch die Frage Was sind deine Pläne? Was hast du mit dem YouTube-Kanal vor? Wohin? Wohin möchtest du diese Selbstständigkeit führen?

[00:35:50.160]
Mega, mega spannende Frage. Ich habe mir nämlich sehr viele Gedanken in den letzten Wochen und Monaten gemacht. Wenn ich schon mal neu starte, dann dann vernünftig über meine ganzen Staat zugeredet, die alle so professionell ganz gut funktioniert haben, aber nicht beabsichtigt. Ich habe mir diesmal schon viel, viel mehr Gedanken gemacht, auch mit Logo, Design, der Wirkung der Farben habe ich genannt. Der YouTube-Kanal heißt Wohlstands, Entfaltung, und ich möchte vor allem diese Themen Geld und Persönlichkeitsentwicklung ganz, ganz eng miteinander eingehen.

[00:36:25.470]
Ich weiß nicht, wie das Verhältnis sein wird, aber ich glaube, dass das Thema Persönlichkeitsentwicklung wahrscheinlich Richtung Hälfte des Kanals ausmachen wird oder mehr. Also man kann es ja nicht so ganz voneinander abtrennen, aber das ist nicht so. dieser Kanal sein werde. Das ist der beste IETF, weil bla, bla, bla und so weiter. Oder das ist die beste Anlageform, sondern vielmehr darauf eingehen möchte so was die Psychologie dahinter. Warum fällt es den meisten so schwer, in Aktien zu investieren und diese ganzen Punkte dahinter zu lösen?

[00:36:55.620]
Ich merke, viele Leute fangen damit an. Lesen Sie ein Fachbuch. Ich starte jetzt nachts nicht mehr ruhig schlafen, weil ich so fertiggemacht werden intern. Von Ihren ängsten, die Sie haben, dass Sie Angst haben, das Geld zu verlieren, das Sie für die Anlage nicht ganz verstanden haben, und so weiter und so fort. Das heißt, ich möchte die Themen noch mehr miteinander verbinden und teilen? Weil ich habe bei mir gemerkt, wenn ich jetzt auf die ganzen letzten Jahre alles, was ich gelernt habe, zurückblicke Ich habe viele Seminare im Bereich Persönlichkeitsentwicklung besucht.

[00:37:28.470]
Ich habe sehr, sehr viel mich mit anderen Leuten ausgetauscht, hab sehr, sehr viel Halt über mich als Mensch gelernt und über meine ängste und Emotionen, so was und alles, was im Hintergrund steht, was vermeintlich im Hintergrund steht. Ich habe meine größten Sprünge alle gemacht auf dieser Ebene und nicht auf diesem rein rationalen Verstandes, mäßigen Wissens, auf dieser Wissens Ebene. Und deswegen möchte ich da noch viel mehr eingehen, sodass es die Geschichte auch so ein bisschen teilen.

[00:37:58.720]
Von was lerne ich jetzt noch während meiner Selbstständigkeit? Was sind so die Hürden, die ich spüre oder wo diese Zweifel hochkommen? Auf jeden Fall bei den YouTube-Kanal zu machen und als als nächsten Punkt, als zweites noch mehr die Menschen im Thema Finanzen halt ganzheitlich auszubilden. Es gibt halt sehr viele Informationen, zwar auch im Internet, aber ich habe gemerkt Oft ist es so, sind es so zwei, drei Stellschrauben, die du als den, der das Problem hat, gar nicht sieht.

[00:38:29.760]
Was für mich aber total offensichtlich ist und wo dieser ganze Prozess halt viel einfacher wird. Und in dem Bereich, Menschen ganzheitlich auszubilden und nicht irgendwelchen Schrott zu vermitteln und teure Produkte und Provisionen und sowas zu machen, sondern die Menschen wirklich daran zu ermächtigen, selbstständig sich darum zu kümmern und sich nicht schon wieder abhängig machen zu müssen von diesen angeblichen Experten, die man meistens moralisch flexibel sind, was ihr Nutzen für den für den Kunden angeht.

[00:38:58.140]
Und dann kommt dann halt Schrott für den Kunden raus, ist das Tagebuch zu verstehen, diese Reise in YouTube Sphere. Auch das, was ich gemerkt habe bei allen Artikeln, die ich bisher geschrieben habe auf meinem Blog. Immer wenn ich meine persönliche Geschichte mit Lehrlings und mit Sachen, die ich daraus mitgenommen habe, geteilt habe, ist das um Vielfaches besser angekommen, als wenn ich den 640 STANDARD Artikel geschrieben habe. Wie ist ein IETF aufgebaut? Das gibt’s halt schon überall.

[00:39:30.540]
Und weil ich halt Wikipedia habe, unter anderem bei Wikipedia, aber halt auch bei 300 anderen Blogs. Und das ist nicht einzigartig und vor allem, was ich gemerkt habe. Ich geh jetzt gerade in sehr, sehr ungewöhnlichen Weg, und ich glaube, ich werde viele Erfahrungen machen, die für Menschen, die entweder das Vorhaben zu kündigen, irgendwann selbstständig werden wollen oder die sich mehr ihren ängsten stellen wollen. Sehr spannend ist oder auch einfach nur ich habe von vielen Freunden gehört schon ich lange keinen Kontakt mehr habe.

[00:40:01.250]
Das abonnieren den Kanal, nur um zu verfolgen, wie das bei mir jetzt weitergeht, was so passieren wird.

[00:40:09.180]
Ganz kurz dazwischen gehen. Du hast den Kanal ja erst seit kurzem, hat ein erstes Video lanciert. Aber ich habe beobachtet, dass relativ viele Abonnenten in dieser kurzen Zeit aufgebaut. Das ist sehr interessant, weil gerade mal die ersten hundert Abonnenten zu bekommen ist ein sehr, sehr langer Weg, aber das scheinst du, hast du abgekürzt der Frage was? Ja, viele Ideen hört man ja auch raus. Wie hat man sich das vorzustellen? Wie oft wirst du den Content publizieren oder als Video anbieten?

[00:40:47.480]
Ist einmal die Woche machen oder dreimal die Woche ist im Moment geplant. Weil ich glaube, ich könnte auch sieben Mal die Woche machen. Aber das wird mich wahrscheinlich zwischender überlassen. An Ideen mangelt es gar nicht. Ich glaube, ich habe bis Ende des Jahres schon genug Sachen zu geben, sich im Prozess ja auch immer gerade sehr viel. Im Moment ist so geplant drei Videos die Woche. Wahrscheinlich wird es aber dann entweder nur bei dem nur in Anführungszeichen bleiben oder mehr werden.

[00:41:14.600]
Und ich kann gerne ein bisschen was dazu gemacht haben, mit den Abonnenten aufbauen. Ich habe vorher auch sehr, sehr viele Videos geguckt. Zu dem Thema Wie du einen YouTube-Kanal gewinnen die ersten Abonnenten. Was muss ich dabei beachten? Das Interessante war Ich habe viel, viel mehr aus den Kommentatoren gelernt als aus den Videos, weil ich immer das Gleiche so kommentiere bei anderen Leuten mach regelmäßig Videos, macht gute Thumbnails, Vorschaubilder, vielleicht auch Freunde am Anfang bla, bla bla.

[00:41:52.400]
Diese ganzen STANDARD Tipps und das interessante war Ich hab mir dann einfach mal die Kanäle von Delo abonniert haben, diese Tolar kommentiert haben und gesagt haben mit vielen hundert Abonnenten welche angeguckt. Das Interessante ist ein Erkenntnis war schon immer das, was in dem Video schon mal gesagt wird, was aus meiner Sicht die absoluten absoluten Basics sind, was ich irgendwie langweilig fand, halten schon mal 90 Prozent der Leute nicht ein. Ich habe da Kanäle gesehen, die hatten 700 Abonnenten und 40 Videos online, habe ich mir gedacht.

[00:42:23.060]
Da musste aber schon bewusst ganz schön viel falsch machen. Und mit 30 Videos allein aus dem Freundeskreis und Bekannten habe ich doch schnell meine 20, 30 Abonnenten zusammen. So habe ich schon gedacht, das finde ich irgendwie. Ich finde es spannend, so allein schon diese Erkenntnis, diese Beobachtung. Und ihr werdet es vielleicht auch sehen, was aus meiner Sicht absolut selbstverständlich ist, worüber ich jetzt auch gar nicht im Detail sprechen will. Das machen schon die meisten nicht.

[00:42:49.880]
Einfach zu sagen, was sich ein klares Thema zu haben, für den ganzen Kanal nicht einfach alles gemischt haben. Ein Mehrwert für denjenigen, der es guckt. Und dann die ganzen formalen Standards, Sachen. Die müssen natürlich eingehalten werden. Was ich jetzt aber zusätzlich auch gemacht habe, was ein bisschen auf nichts Level hält, war Ich denke, die anderen Sachen sind alle. Naja, selbstverständlich. Und ich hab ihnen, wie es immer gehört. Es kann bis zu drei Monate dauern, bis du die ersten hundert Abonnenten hast und so standardmäßig.

[00:43:17.120]
Die meisten neuen Kanäle brauchen. Ja bis zu den ersten 100 nur zum Verhältnis. Ich hatte, bevor mein erstes Video hochgeladen worden ist, 270 Abonnenten. Und jetzt nach dem Start irgendwas um die 340, 350 oder so. Und wie ich das gemacht habe. Man muss natürlich sagen Fairerweise, ich hätte natürlich schon eine gewisse Reichweite beim Blog, und ich hab halt ganz oft das Vorher mit ganz viel Leuten kommunizierten gesagt Da wird was kommen und hab halt Spannung aufgebaut.

[00:43:43.430]
Ich habe zum Beispiel ja auch ein Countdown gemacht. Ich habe den Countdown gemacht. Ich habe einen Termin festgelegt. Ich habe gesagt, es gibt ein Geheimnis. Es gibt neue Dinge, die ich berichten werde. Ich habe ein Blogbeitrag geschrieben. Die beste Investition dieses Jahres? Ich werde 12000 Euro investieren und nicht verraten, was das ist, weil kommt ja erst einmal ersten Video raus. Und immer wieder diese Spannung aufbauen, Leute dran halten, einfach, und das ist das Wichtigste.

[00:44:10.760]
Das ist für die Leute interessant. Klingt einfach. Es gibt so viele Kanäle, die Staaten, so viele Sachen, die da kommen, den Leuten klarzumachen Was ist daran so spannend und jetzt ein Ding, was aus meiner Sicht den meisten Leuten für die meisten Leute halt nicht die Lust haben, diese Energie rein zu stecken. Ich weiß nicht, wie viele 50, 100, 150, 200 Nachrichten nicht geschrieben haben. Leute, und zwar persönliche. Ich habe entweder persönliche Videos gemacht oder Sprachnachrichten, je nachdem, was grad näher gelegen ist, und habe es ein bisschen beschrieben, worum es geht und was auf den anderen, den ich erkenne, angepasst wäre super, wenn du hinterlässt.

[00:44:48.590]
Und dass es wirklich so wichtig, weil es mit diesen Projekten gebaut ist, ja immer auf dieser Basis auf. Und es ist so wichtig, dass am Anfang vernünftig zu machen, weil wenn jemand auf den Kanal geht und sieht, da sind 30 Abonnenten, denkt er sich. Was soll das denn für ein Inhalt sein? Was soll denn dahinter stecken? Zumindest sind das die ersten Gedanken, die mir kommen. Wenn da jemand fünf oder zehn wie 30 Abonnenten und sieben, aufrufe ich mir, als ob das wirklich so gut ist.

[00:45:18.910]
Ich weiß ja, ob ich mir das Wort angucken möchte. So darf ich. Darf ich aus meiner Sicht noch sagen, warum du so erfolgreich gestartet? Gerne. Also ich glaube, du hast taktisch vieles richtig gemacht. Du hast aber auch eine Story, die tatsächlich interessant ist viele Leute, also ich bin ja tagsüber Werbetexter. Viele Leute kreieren eine Story, die aber irgendwie nicht wirklich glaubwürdig und auch nicht wirklich interessant ist. Aber deine Story einen Beamten job.

[00:45:52.340]
Aufzugeben, um sich selbstständig zu machen, ist tatsächlich Unikat. Du hast ja auch gesagt, du warst im Vorgespräch gesagt, als du diesen Antrag gestellt hast. Ich verstehe die Behörde diesen Fall noch gar nicht hatte, das Amt vorzeitig rausgeht und Geld zurückzahlen muss. Das ist ja alles nicht irgendwie Werbeblock. Blau Das ist ja tatsächlich eine interessante Story und auch eine Story, die, glaube ich, ganz, ganz viele Emotionen anregt, nämlich so etwas wie Angst.

[00:46:23.930]
Jobsicherheit. Lebensentscheidungen, das sind ja so Themen, die eigentlich auch jeden betreffen, nicht nur Leute, die verbeamtet sind. Da ist es vielleicht nochmal extrem. Aber die Frage folge ich eher ein bisschen Esoterik gesprochen meinem Herzen, oder folge ich meinem Bankkonto? Ist ja für viele Menschen interessant, und du kannst es mit einer Story hinterlegen, die ja fast sowas Fehlerhaftes. Das wollte ich als schön beschrieben, auch gut und das ist wirklich der Punkt, den ich halt interessant finde.

[00:46:59.590]
Ich kann es. Ich habe 200 irgendwas Artikel online. Es gibt keinen einzigen wirklich erfolgreichen Artikel von mir, der keine Geschichte hat, kein so mit einer Geschichte da reinzubringen. Die meisten sagen ja, ich möchte aber nur das Fachwissen machen. Es ist aber nicht spannend. Das interessiert keinen. Und ich kann es jetzt schon sagen, wie Christian gerade beschrieben hat. Ich habe von etlichen Leuten die Nachricht bekommen, was ich eigentlich. Interessieren Sie sich so für diese Finanzthemen?

[00:47:26.680]
Nicht so, ich finde die Geschichte aber spannend. Die wollen wissen, wie es weitergeht bei mir. Und jetzt kommt der nächste Punkt. Ich kenne ja bestimmt wahrscheinlich das die Helden raise von Josef Kämpe Erklärung und was ich interessant finde dieses Thema mit Werbetexte und die meisten kreieren so eine Geschichte, die halt nicht authentisch ist und deswegen auch nicht spannend. Und mir ist eine Sache wirklich auch den letzten zwei Wochen so wirklich bewusst geworden. Weswegen ist meine Geschichte so spannend?

[00:47:55.180]
Warum verfolgen das so viele Leute? Punkt 1 Weil die Fallhöhe so hoch ist. Genau, genau einen. Was du schon gesagt, dass. Die Leute können sich damit identifizieren, weil das in Geschichten immer ein inneres und äußeres Problem äusseres ist. Wie verdiene ich mein Geld? Wie stelle ich mich der Angst? So viele Leute kennen dieses innere Thema, wollen vielleicht auch mal sich davon lösen, können sich damit sehr, sehr gut identifizieren. Punkt 1 Es ist wichtig, was Christian gesagt hat.

[00:48:22.960]
Eine Geschichte ist nur spannend, ausschließlich. Es gibt keine Geschichte über das anders. Es ist nur spannend, wenn es etwas zu gewinnen und etwas zu verlieren gibt. Und wenn eins der beiden Elemente fehlt, ist die Geschichte langweilig. Ich würde jetzt erzählen einen YouTube-Kanal. Aber ich arbeite jetzt nur Teilzeit. Mal beim Zoll. Was ist das für eine Geschichte? Keine Geschichte ist so okay, fokussiert sich mehr darauf, kann von seinen Sachen so leben. Es gibt kein wirkliches Risiko der Geschichte.

[00:48:56.450]
Und das finde ich so spannend zu beobachten. Die Leute verfolgen das jetzt so spannend, weil es halt was zu verlieren gibt. Es kann sein, dass in im Jahr sagen werde Ich dokumentiere das. Und vor allem Ich werde das authentisch dokumentieren mit den Dingen, die nicht funktionieren und wo ich mich aufrege und was meine Hürden im Kopf sind. Und das macht halt kaum jemand. Und es ist halt deswegen einfach spannend, weil die Leute in einem Jahr sehen können, was es hat.

[00:49:22.100]
Funktioniert oder es hat nicht funktioniert. Das heißt, die Hoffnung, dass die Leute nicht gerne scheitern sehen wollen oder auch die andere Hälfte, die einfach nur sehen wollen, dass du erfolgreich sein wirst? Das ist der Punkt. Ein Satz, den ich letztens von jemandem gehört habe, so interessant. Ich habe halt ein bisschen aufgeregt über die Leute, die ein blödes Feedback geben und Kritik und sich aufregen. Da hat jemand zu mir gesagt Der auf Social Media.

[00:49:54.340]
Ich habe 10000 Follower. Da musste ich mir vorstellen Wenn sich die Sachen, die anguckt, findet er ja wohl gerade dein Leben spannender als sein eigenes.

[00:50:09.490]
Und wenn du das im Hinterkopf fachmärkte, auch ok. Es ist halt einfach so, wenn du langweilig in einem Job drinsteckt. Es ändert sich nichts, betrifft Leute wie Das ist exakt das Gleiche wie vor einem Jahr. Es ändert sich nichts. Es ist nicht spannend zu sehen. Einfach, wenn da Leute sind, die es nicht verstehen, nämlich scheitern sehen wollen. Die denken auch Hoffentlich klappt das nicht schön, dann ist das für mich. Dann ist das für mich die Erkenntnis Mein Leben ist gerade spannender als ihres.

[00:50:33.940]
Wenn Sie mir anzugucken und meine ich. Ich profitiert davon ja nur, weil die Leute jetzt gucken. Je mehr Leute darauf interagieren, auch wenn das negativ ist für mich positiv.

[00:50:44.660]
Das hört sich ja sehr, sehr spannend an. Vor allen Dingen werde ich sicherlich Zuschauer werden, um zu beobachten, wie erfolgreich, was natürlich, aber sicherlich interessant.

[00:50:59.170]
Ich finde es auch nicht ganz gut, dass mit dem eigenen Leben, der eigenen Geschichte und mit einem Avatar abzubilden, sondern mit sich selbst. Und das wird sicherlich sehr viel Leute ansprechen, noch Mut geben, vielleicht auch den ähnlichen oder ähnlichen Schritt zu gehen. Eine Sache, die mir gerade noch eingefallen ist, die ich unbedingt teilen möchte, ist aus meiner Sicht. Und das war bei mir genau so Mein erstes Ziel war Ich würde so gerne einen ersten Monat 1000 Abonnenten gewinnen.

[00:51:29.790]
Ich habe am Anfang halt auch nur so Dinge geplant, die mir halt hundert Abonnenten in einem Monat bringen. Und dann habe ich von Grandke Down einem Vortrag gesehen, und seine Philosophie ist ja Technics immer zehnfacher deine Ziele. Und dann guckt, wie du die erreichen kannst. Das ist super. Dann bist du wahrscheinlich viel weitergekommen. So hat er gesagt So was letztens hier nicht so hundert Abonnenten im ersten Monat, so macht es manchmal 100 000 Abonnenten. Dann fing halt direkt so der Verstand an, hat gesagt Du spinnst doch jetzt gerade völlig, dass er so viele Videos gesehen, dass die meisten froh sind, wenn sie das überhaupt mal nach einem Jahr erreichen.

[00:52:08.370]
So, wie soll das denn in einem Monat gehen? Aber ab dem Zeitpunkt bin ich fünfmal so aktiv geworden, und ich würde nicht so viele Abonnenten haben. Ohne mein Ziel ist immer noch nach den ersten vier Wochen Videos, dass ich bei den ersten tausend Abonnenten bin, und ich bin mir sicher, dass ich sie erreichen werde. Und das ist ein sehr, sehr krasses Ziel. Und vor noch drei, vier Wochen hätte ich dich für bescheuert erklärt, 1000 Abonnenten zu erreichen.

[00:52:34.470]
Ich merke jetzt gerade, wie die Geschichte zieht, wie die Leute es wieder gut finden, ich, die irgendwas Abonnenten habe, und ich habe mein erstes Video online.

[00:52:44.130]
Vielen Dank, dass du nochmal an Bord gekommen bis zu uns zum Podcast. Die Episode 128 1929, das war unser erstes Interview mit dir.

[00:52:54.840]
Das war im Frühjahr für zehn. Und dann?

[00:52:57.760]
17.40 Genau für alle, die da noch mal rein hören möchten. Und dein YouTube-Kanal? Vielleicht kannst du den Namen noch sagen. Wir verlinken ihn natürlich auch bei uns in den Schnauz.

[00:53:06.940]
Wohlstands? Entfaltung. Wir bleiben weiter im Kontakt, wir haben natürlich schon abonniert und freuen uns, wenn unsere Zuhörer das auch tun und drücken die Daumen, dass es bald bis bald.

[00:53:28.150]
Der Podcast von Christian Ruben alle in der Episode erwähnten Links findet ihr in den Schorf Notes auf nein..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.