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Episode 202 Gerald Hörhan: Der Investmentpunk über ein Leben jenseits des 9 to 5

Gleich mal reinhören!

”Ein Leben jenseits des 9 to 5 ist oft nur eine mutige Entscheidung entfernt!“

Nein2Five

Gerald Hörhan hat die Marke Investmentpunk zur wohl bedeutendsten Marke im Bereich Finanzbildung im deutschsprachigen Raum gemacht. Der Österreicher ist erfolgreicher Unternehmer und erfolgreicher Buchautor. 

In dieser Folge des Nein2Five-Podcasts sprechen wir mit Gerald darüber, wie ich mir ein Leben jenseits des 9 to 5 aufbaue. Es gehört zur Philosophie des Investmentpunks, gegen den Strom zu denken und zu handeln. Denn wer der Masse folgt, bekommt auch nur durchschnittliche Ergebnisse. Das liegt in der Natur der Sache.

Dinge, die wir in dieser Episode besprechen:

  • Warum Gerald nicht so geworden ist wie sein bürgerliches Umfeld
  • Warum uns die Schule immer noch zum Angestellten machen will
  • Wieso Du Konsumschulden um jeden Preis meiden solltest
  • Wie Gerald Frugalismus und FIRE bewertet
  • Wie Du dich gegen die schleichende Enteignung durch die Inflation wappnen kannst
  • Warum Steuern ein so wichtiges Thema sind
  • Wie Du am besten mit der Digitalisierung umgehst

SHOWNOTES:

Hier geht es zu dem Steuertraining des Investmentpunks!

Mehr zu Geralds Seminaren und Büchern erfährst Du hier!

Danke fürs Zuhören!

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4 Comments on “Episode 202 Gerald Hörhan: Der Investmentpunk über ein Leben jenseits des 9 to 5

Mirko
11. Oktober 2021 um 17:13

Sehr feine Episode!
Ich stimme Gerald in vielen Punkten zu. Gerade wenn es darum geht, dass der Punk die Verkörperung des Renegaten schlechthin ist und damit in wirtschaftlichen Dimensionen eigentlich auch das Mindset des Contrepreneurs verkörpert. Wie das? Steuerlich, indem er das Steuerrecht für sich und -legal- gegen seine Erfinder anwendet. Unternehmerisch, indem er die digitale Revolution wiederum für sich und gegen die alten Unternehmen instrumentalisiert. Sozial, indem er das anarchische Gegenmodell zu allen etablierten Erwartungen lebt und dieses sogar für sich arbeiten lässt (Spekulation mit dem Einfamilienhaus oder der Wohnung, die er überteuert Malochern und „Investoren“ anbietet). Eigentlich die Verkörperung des Arschlochs, und doch wird dieser Typus die kommende Neuausrichtung der globalen Welt bestens überdauern.
Wo ich dem Investmentpunk widerspreche, ist in seiner Einschätzung zur sich anbahnenden Koalition: Jeder, der die FDP aus der Nähe kennt, muss ernsthaft bezweifeln, ob sie in der Lage sein wird, dem Stürmen und Drängen der Big Spender und Verbieter zu widerstehen. Und wer bitte schön ist hier eigentlich „progressiv“? Die Grünen etwa, die den Klimaschutz dazu nützen, ihre sozialistischen Ziele voranzubringen? Die alte Tante SPD etwa, in der die Eskens und Künerts den Sparbuch-Olaf vor sich hertreiben werden? Oder etwa die FDP, die inhaltlich genau so leer ist, wie die Union nach 16 Jahren Dauerherrschaft der Watschelente aus der Uckermark? – Allen, die ihre Koffer jetzt wieder auspacken wollen, sei hiermit gesagt: Wartet mal besser noch, Annalena ante portas!

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Christian Schmid
12. Oktober 2021 um 12:02

Vielen Dank, Mirko! Wieder einmal ein Beitrag, der das Thema um interessante Dimensionen erweitert! Die Begriffe Renegat und Contrepreneur kannte ich noch nicht, finde sie aber großartig in diesem Zusammenhang.

Was die politischen Aussichten angeht, stimme ich dir zu. Big Spending ist einfach zu verlockend, gerade für ideologische Politiker ohne wirtschaftliche Bildung und Verantwortungsbewusstsein. „Progressiv“ finde ich als neues Schlagwort auch amüsant. So weit ich weiß, wurde dieser Begriff in der DDR auch gerne und häufig benutzt.

Antworten
Mirko
12. Oktober 2021 um 16:21

Hallo Christian,
tatsächlich gehörte der Begriff „progressiv“ fest zum rhetorischen Werkzeug der DDR-Nomenklatura. Progressiv war da, wo all die Guten, Fortschrittlichen, Gerechten und Sozialen der Einheitsfront standen. Bemerkenswert daran: Auch die Jakobiner waren progressiv. Progressiv waren dann im (neo)marxistischen Kontext die Träger des Klassengedankens und der marxistischen Sache. Progressiv war Mao, waren die Roten Kmer – und natürlich die Herren Lenin und Stalin. Wer sich auf die Brust trommelt und sich als fortschrittlich anpreist, hat bestenfalls ein mildes Lächeln, aber besser noch meinen Argwohn verdient.
Noch zum Contrepreneur: Das Manifest des Contrepreneurs wartet noch darauf geschrieben zu werden: Der Contrepreneur – oder: Der Business-Guerillero als Antwort auf die globale Krise der Freiheit.
Es grüßt
Mirko

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Christian Schmid
18. Oktober 2021 um 17:16

Vielen Dank für diese Ergänzungen, Mirko! Sprache ist so verräterisch, wenn man sich die Mühe macht, in die Geschichte zu schauen. Das Manifest des Contrepreneurs würde ich sofort lesen! Und ja, ich sehe auch eine globale Krise der Freiheit und der Eigenverantwortung. Ich habe das Gefühl, dass im Moment viele Menschen den Libertarismus für sich entdecken…

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