Episode 253 Warum Du noch HEUTE einen Side Hustle starten solltest

 

 

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Konsum macht arm und abhängig. Wenn Du mehr produzierst, als Du konsumierst, bist Du auf dem richtigen Weg. 

Nein2Five

Über die Jahre haben wir schon viele verschiedene Gründe aufgeführt, aus denen es sich lohnt, Side Hustler zu werden.

Es gibt aber einen Grund, den wir noch nicht besprochen haben und der wirklich sehr wichtig ist. 

Dafür müssen wir etwas ausholen. Im Groben können wir die Menschheit in zwei Kategorien einteilen: die Konsumenten und die Produzenten. Was meinen wir damit? Der Konsument konsumiert mehr als er produziert, er ist also verschuldet. Finanziell oder auch “moralisch/karmisch”. Der Produzent ist im Plus, denn er lebt dauerhaft unter seinen Verhältnissen. 

Einer der besten Wege, aus dem einen ins andere Lager zu wechseln, ist ein Side Hustle. Warum? Der Königsweg wäre, ein Unternehmen zu gründen und dadurch entschieden auf die Produzentenseite zu wechseln. Das ist aber nicht immer so leicht. 

Ein Side Hustle ist ein Mini-Unternehmen. Eigentlich kann jeder einen Side Hustle starten – oft ganz ohne Startkapital oder enorme Zeit-Ressourcen. Das ist das Konzept hinter unserem Buch Feierabendboss

Dadurch passiert etwas Psychologisches. Du legst im Gehirn einen Schalter um! Du bewegst dich sofort von der Konsumenten- zur Produzentenseite. Anstatt dein Gehirn mit Konsumentscheidungen zu beschäftigen, beschäftigt sich dein Gehirn nun mit unternehmerischen Fragen. Du musst kreativ werden. Lösungen finden. Aktiv werden. Anstatt Geldressourcen zu verbrauchen (Konsum), fängst du an, Geldressourcen aufzubauen (Produzent).  

Neben allen anderen guten Gründen für einen Side Hustle ist dieser Punkt so entscheidend. Du kannst dem Verlauf deines Lebens damit eine komplett neue Richtung geben.  

Das ist der Grund, aus dem Du noch HEUTE einen Side Hustle starten solltest. Wenn Du ihn nicht heute startest, solltest du zumindest heute den ersten Planungsschritt gehen.   

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2 comments on “Episode 253 Warum Du noch HEUTE einen Side Hustle starten solltest

  1. Mirko sagt:

    Hallo zusammen,

    auch in dieser Episode geht es wieder einmal ans Eingemachte.

    Mir ist beim Hören immer wieder der Soziologe Helmut Schelsky eingefallen, der mit seiner Unterscheidung von selbstständigem und betreutem Menschen (1978) auf eine fundamentale Tendenz in der alten Bundesrepublik hingewiesen hatte. Danach würde eine Gesellschaft wie diese mit einer Vielzahl an sozialstaatlichen Annehmlichkeiten in Verbindung mit einem Heer an Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Wohlfahrtsverbänden, sozialbewegten Akademikern, linken Lehrkörpern, Stiftungen, Verbänden und Vereinen erst einen Mentalitätswandel und dann einen echten Wandel hin zur Vollkaskoangestelltenrepublik vollziehen. Die einlullende Wirkung des schon früh verabreichten Sozialopiats, einem dichtgewebten Netz aus staatlicher Fürsorge und Leistungsansprüchen, lähmt jede Form von Eigenständigkeit. Stattdessen werden vielfältige Abhängigkeiten geschaffen, die den betreuten Menschen in einem wonnig hilflosem Glimmer vegetieren lassen; jederzeit bereit dazu wie ein Baby zu schreien, wenn die eigene Anspruchshaltung nicht restlos befriedigt wurde.
    Die Diagnose Schelskys, 1978 veröffentlicht, also inmitten der Kämpfe des langen Marsches der 68er durch die Institutionen, bewegt sich nicht im luftleeren Raum des akademischen Elfenbeinturms. Deutschland war noch bis in die 70er Jahre hinein eine faszinierende wirtschaftlich-soziale Landschaft, in der eine hochgradig spezialisierte Facharbeiterschaft im Angestelltenverhältnis die deutsche Industrie und damit das Land zu allgemeinem Wohlstand malochte. Gleichzeitig jedoch, und noch viel spannender, war die Selbstständigen-Quote in diesem Industriegiganten enorm hoch. Ein Blick in die Statistik spricht Bände!
    So gab es 1951 6,2 Mio. Selbstständige bei insgesamt rund 20 Mio.(!) Erwerbstätigen. 1960 waren von 26 Mio. Erwerbstätigen immer noch knapp 6 Mio. selbstständig. Doch danach, im Laufe der 70er, geht die Schere zunehmend auseinander, so daß 1970 von 26,5 Mio. Erwerbstätigen noch gerade einmal 4,3 Mio. selbstständig beschäftigt waren. Den traurigen Tiefpunkt erreichte dann die wiedervereinigte Bundesrepublik 1990, wo von 30,4 Mio. Erwerbstätigen nur noch 3,1 Mio. Gesamtdeutsche Selbstständige waren.
    Was für ein Absturz! Und es wurde seitdem nicht mehr wirklich besser, im Gegenteil: 2021 waren bei fast 45 Mio. Erwerbstätigen nur noch 3,9 Mio. Menschen selbstständig.
    Natürlich müssen hier vielerlei ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen seit den 1950er Jahren in Betracht gezogen werden. Und trotzdem bleibt ein Eindruck: der von einer ungeheuren Verarmung zugunsten einer Uniformierung und Eintönigkeit der nivellierten Mittelstandsgesellschaft (H. Schelsky), in der Angestellte zu Konsumhelden werden und wie kleine Kinder unduldsam nach mehr Fun plärren. Nein, die Bundesrepublik der früheren Jahre war um einiges schillernder, aufregender und vielfältiger als sie es seit ihrer erfolgreichen Sozialdemokratisierung ist.
    Es grüßt
    Mirko

    Quellen:

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Lange-Reihen/Arbeitsmarkt/lrerw13a.html

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Lange-Reihen/Arbeitsmarkt/lrerw15a.html

    1. Christian Schmid sagt:

      Lieber Mirko!

      Sehr, sehr interessant deine Analyse! Bei deiner Beschreibung im ersten Abschnitt fiel mir sofort der englische Begriff Nanny state ein. Wir werden immer mehr zu kleinen Kindern, die nach Aufmerksamkeit und Vollversorgung schreien. Nicht umsonst werden Ideen wie Eigenverantwortung und Freiheit immer unbeliebter.

      Die Zahlen zu der Quote der Selbständigen im historischen Vergleich sind schockierend und erhellend zugleich.

      Schelsky kenne ich nicht, bin aber nun sehr neugierig geworden. Danke!

      Beste Grüße von der Ostalb

      Christian

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