Episode 260 Side Hustles gegen Sozialneid

 

 

 

 

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Sozialisten lieben den Sozialneid, denn er liefert ihnen Wählerstimmen. 

Nein2Five

Sozialneid ist ein Gift, das gerade in Deutschland viel versprüht wird. Es ist ein absolut unproduktives, destruktives Gefühl. Leider verstehen es gerade sozialistische Politiker, dieses Gefühl bei den Menschen/Wählern zu aktivieren.

So entsteht eine Spirale nach unten, denn je neidischer eine Gesellschaft auf die Leistung anderer ist, desto weniger Netto-Leistung wird es geben. Am Ende leidet die gesamte Volkswirtschaft und damit die gesamte Gesellschaft. 

Unsere These: Side Hustles können ein Gegengift sein!

Warum? Wer einen Side Hustle startet (keinen Nebenjob mit Stundenlohn, sondern ein Mini-Unternehmen), der wechselt – zumindest zum Teil – die Seite. Er taucht ein in eine andere Welt, die Welt der Unternehmer.

Viele Gewissheiten gehen dann erst einmal verloren. Vorurteile bekommen einen Reality Check. Bürokratie wird plötzlich zum Sparringspartner, vielleicht sogar zur Bremse. Der Blick auf den Staat und den Sozialstaat verändert sich, er ist nicht mehr nur noch väterlicher Versorger und Umverteiler – er kann auch unternehmerische Träume lähmen oder ganz zerstören. 

Risiko wird plötzlich anders empfunden, wenn man sein eigenes Geld oder seine eigene Zeit investiert. Man erlebt hautnah, was unternehmerisches Risiko bedeutet. Und warum es absolut richtig ist, dass unternehmerisches Risiko belohnt wird. Begriffe wie “Übergewinn-Abgabe” werden wahrscheinlich anders bewertet. 

Ein anderer Vorteil: Wenn man unternehmerisch aktiv wird, wird man automatisch offener für Erfolgsgeschichten, weil man von ihnen lernen kann, den eigenen Erfolg zu steigern. So kann aus Neid Respekt vor der Leistung/Kreativität des Anderen werden. 

SHOWNOTES: 

In dieser Episode zeigen wir, wie Politiker mit ihrer sozialistischen Rhetorik Sozialneid schüren – und dabei auch noch unehrlich sind. 

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4 comments on “Episode 260 Side Hustles gegen Sozialneid

  1. Mirko sagt:

    Hallo zusammen,
    wieder eine – leider – sehr aktuelle Episode.

    Zum Sozialneid: Der ist auch aus anderen Gründen als der Mobilisierung von Wählerstimmen von einer zunehmend planwirtschaftlich agierenden politischen Kaste gewünscht. Zu nennen wäre auch noch der Versuch, durch sozialen Druck genügend Abschreckung zu schaffen (Bestrafe einen, erziehe hundert!), um möglichst viele Angestellte davon abzuhalten, sich selbstständig zu machen und unternehmerisch tätig zu werden. Quatsch? Verschwörungstheorie? Aluhut? – Schön wäre es!

    Man sehe sich den Rückgang von Selbstständigen an der Gesamterwerbsquote an und frage sich, warum keine (!) Regierung seit 30 Jahren etwas dagegen unternimmt (Statistiken hatte ich an anderer Stelle hier einmal verlinkt). Wo sind all die Kampagnen, in denen man junge Menschen zur Selbstständigkeit, zur Gründung eines Unternehmens oder Startups animiert?!

    Wo sind all die Unternehmenssteuerreformen, die Selbstständigen das Leben leichter machen?! Wo sind ernsthafte Bemühungen zur Entbürokratisierung von Gewerbeordnungen in den Kommunen?! Wo bleiben die Entlastungen von Nachweispflichten und Zertifizierungen?! Wo bleiben die Befreiungen von Zwangsmitgliedschaften, die es Berufsverbänden erlauben, dir schon Geld abzuknöpfen, bevor du überhaupt was verdient hast?! Und, und, und…

    Richtig, es gibt all das nicht. Dabei ist der Mittelstand ein zentrales Standbein der deutschen Wirtschaft. Aus der Unterlassung lässt sich zumindest Gleichgültigkeit schlussfolgern. Aus der Verschärfung im Laufe der letzten 20 Jahre lässt sich allerdings schon mehr, nämlich Vorsatz, schlussfolgern.

    Wo liegen hierbei die Motive der Verantwortlichen? – Neben einer großen Portion Desinteresse lässt sich bei so manchen linken Politikern sicher auch unterstellen, dass ihnen jede Form von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zutiefst suspekt sein dürfte. Siehe dazu auch den Umgang der DDR-Führung mit dem kleinen Rest Selbstständigen (Sägewerkler, Bäcker, Fleischer, Brunnenbauer usw.) im Arbeiter- und Bauernparadies. Aber, wir nähern uns an. Denn den (Milliardärs-)Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!

    Es grüßt
    Mirko

    1. Christian Schmid sagt:

      Lieber Mirko!

      Vielen Dank für deine Ausführungen. Wenn wir die Politik an ihren verabschiedeten Gesetzen und Verordnungen messen und nicht an ihren Wahlkampfreden, bleibt einem eigentlich keine andere Interpretation, als die, die Du so eloquent vorgetragen hast. Dafür braucht man noch nichtmal einen Aluhut.

      Die Pandemie hat – so mein Eindruck – vielen Selbständigen und Kleinunternehmern sehr deutlich gezeigt, wie groß die Schieflage in der Wirtschaftspolitik ist. Großkonzerne bekommen Großhilfen überwiesen, bevor sie sie überhaupt beantragt haben und kleine Unternehmen warten monatelang, um am Ende das meiste wieder zurückzahlen zu müssen. Die Botschaft ist klar: Wer nicht „systemrelevant“ ist, muss schauen, wie er klar kommt.

      Beste Grüße

      Christian

      PS: Milliardärssozialismus ist mein Wort des Monats!

  2. Andy sagt:

    Hallo,

    mal wieder ein sehr treffender Podcast! So ein Side Hustle kann in der Tat recht lehrreich sein um zu sehen wie übergriffig der Staat ist. Wie? Du buckelst Dir nebenbei noch was ab und verdienst damit 1000 Euro zusätzlich? Da hätten wir gerne 50% von ab, weil Du ja mit deinem Einkommen schnell im Spitzensteuersatz bist, dazu ggf. noch Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer und natürlich Mitgliedschaft bei der IHk, was auch kostet. Und natürlich hätten wir das ganze auch gleich noch als Vorauszahlung für das nächste Jahr.

    Da sieht man erstmal, was so weggeht beim Einkommen. Als Angestellter interessiert ja nur das netto. Geht mir ja auch so, ich sehe was rauskommt, nicht was oben steht. Dies sind dann aber halt auch die Kosten die der Arbeitgeber hat und deswegen muss der Handwerker auch 100 Euro die Stunde verlangen.

    Dazu kommen noch regelmäßig passiv aggressive Briefe vom Finanzamt, weil das mit der Anrechnung vom Büro so nicht ginge.

    Dazu kommt was Mirko schon geschrieben hat. Jede Menge Vorschriften und Dinge, welche es zu beachten gibt.

    So genug gejammert, jetzt arbeite ich noch was für mein Side Hustle. 🙂

    Gruß
    Andy

    1. Christian Schmid sagt:

      Hallo Andy!

      Vielen Dank für deine wichtigen Ergänzungen! Die Abgabenseite haben wir garnicht so wirklich besprochen. Da macht sich schnell das Gefühl breit: Sobald der erste Euro verdient ist, halten alle die Hand auf. So wird es auch schwierig, sich etwas aufzubauen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

      Auf jeden Fall erhellend, durch einen Side Hustle die Seite zu wechseln und – wie Du gesagt hast – dadurch zu verstehen, warum der Handwerker 100 Euro die Stunde nimmt bzw. nehmen muss.

      Keep on hustling!

      Beste Grüße aus Köln

      Christian

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