Episode 312 Unternehmer-Bashing als Volkssport: Don’t be that guy!

 

 

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Unternehmer-Bashing ist ein Sport für Loser.

Nein2Five 

Wir erleben eine Renaissance des Unternehmer-Bashings, wie wir es bereits von zwei Diktaturen in Deutschland kennen. 

In der jungen Generation regt sich gerade eine Stimmung, die angeheizt durch woke Meinungsmache, ein Narrativ aufbaut, nachdem Arbeitnehmer von Arbeitgebern ausgebeutet werden. 

Dieses Narrativ ist an Verlogenheit kaum zu übertreffen, wird aber besonders gerne von ÖR-Journalisten und anderen Personen, die dank Umverteilung nicht am Markt bestehen müssen, verstärkt. 

Warum ist dieses Storytelling verlogen? 

  1. Arbeitnehmer haben die Wahl zwischen verschiedenen Arbeitgebern. Wer sich ausgebeutet fühlt, kann – dank einem noch einigermaßen freien Markt – sich einen neuen Job suchen. Gerade jetzt ist die Situation für Arbeitnehmer sehr günstig. 
  2. Wenn Unternehmer eine per se privilegierte Gruppe wären, könnte niemand, der nicht in diese Gruppe reingeboren wird, Unternehmer werden. Das stimmt natürlich nicht. Wer also Unternehmer für angeblich so privilegiert hält, der kann selbst Unternehmer werden – und in Saus und Braus leben 🙂 
  3. Der Grund, warum viele Menschen gerne Arbeitnehmer sind, ist ja, dass sie wissen, wie risikoreich und ungewiss das Dasein als Selbstständiger oder Unternehmer ist. Sie scheuen dieses Risiko, sie bevorzugen die Sicherheit. No problem! Bei der Risikoprämie (Gewinn des Unternehmers) dann aber neidisch und umverteilerisch zu argumentieren, ist an Verlogenheit und Gier kaum zu übertreffen. Denn: Die Verluste wollen die meisten Unternehmer-Basher ja auch nicht “teilen” oder umverteilen, oder? 
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2 comments on “Episode 312 Unternehmer-Bashing als Volkssport: Don’t be that guy!

  1. Mirko sagt:

    Hallo zusammen,
    wieder einmal eine Episode, die sehr zum Nachdenken anregt. Danke für eure unermüdliche Arbeit!
    Leider muss ich in allen Punkten gedanklich mein Häkchen setzen. Die Frage, die sich für mich folgerichtig ergibt, lautet daher: Ist, wer heute noch unternehmerisch tätig sein will, eigentlich noch zu retten?!
    Ich meine, dass sich Unternehmertum jenseits der großen Konzerne (die völlig paradox eigentlich längst so etwas geworden sind wie transnationale Staatsgebilde, wenn man sich ihre ökonomische Machtagglomeration ansieht), nur noch lohnt, wenn man bestimmte Faktoren vor der Gründung mit einberechnet:
    – Bleib allein oder nur mit sehr wenigen Mitarbeitern!
    – Bürokratie wird eher noch zunehmen.
    – Abgabenbelastungen werden steigen.
    – Lohnnebenkosten werden steigen.
    – Staatliche Bevormundung wird zunehmen.
    – Innerbetriebliche Mitbestimmung (=Einmischung) durch Dritte, nicht staatliche Akteure wird zunehmen (Antidiskriminierungsbeauftragt_INNEN werden wie das Finanzamt mitreden und Auskünfte sowie Kooperation verlangen können).
    – Unvorhergesehene, extreme Ereignisse werden zunehmen (Migrationskrise, Covid1984, Ukrainekrieg, Nahostkrieg – alles innerhalb von acht Jahren!) und mitunter verheerende Auswirkungen auf kleinere und mittlere Unternehmen haben.
    – Betriebliche Rücklagen werden zunehmend unsicher aufgrund von kalter Enteignung (Inflation) oder direkter Enteignung in Form von Sonderabgaben für z.B. nicht-opportunes Verhalten.
    – Durchmengung unternehmerischer Belange mit Social-Credit-Systemen: Bist du privat nicht brav, zersetzt die Matrix dein Unternehmen.
    – KI-gestützte Steuerung von Unternehmen durch staatliche Institutionen (Planwirtschaft im digitalen Zeitalter)
    Usw.
    Aber wie soll man im Sozialismus 3.0 da noch Unternehmer sein? Geht das noch? – Ich meine, bis zu einem gewissen Punkt noch: ja, aber… Lösungen kann ich an dieser Stelle auch nicht diskutieren. Das tuen viele selbstständig denkende Menschen längst und zuhauf. Auch im China dieser Tage gibt es noch Unternehmer. Ich denke, wir können von Ihnen etwas lernen. Oder nach Argentinien auswandern…

    Es grüßt
    Mirko

    1. Christian Schmid sagt:

      Hallo Mirko!

      Vielen Dank für deinen Kommentar und diese wunderbare Checkliste! Im Moment agiert der (angehende) Unternehmer tatsächlich in einem wenig fruchtbaren Umfeld und die von dir aufgezeigten Trends müssten sich schon fast komplett umkehren, bevor die Aussichten wieder rosig sind.

      Vielleicht kann uns Argentinien zeigen, dass der Sozialismus 3.0 nicht alternativlos ist. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

      Beste Grüße!

      Christian

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