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Episode 137 Sparen als Extremsport: Obis fünf abgefahrendste Spartipps

„Ich habe wirklich schon oft Geld gefunden. Und natürlich gibt es Hotspots, wie zum Beispiel Sehenswürdigkeiten, wo sich sehr viele Menschen tummeln und etwas fallen lassen.“

Sparfreak Obi, Wien

Wer finanzielle Unabhängigkeit anstrebt, hat zwei Schrauben, an denen er oder sie drehen kann. Einnahmen und Ausgaben. Wir sprechen im Nein2Five-Podcast viel über die Einnahmenseite. Immer wieder präsentieren wir Ideen, mit denen man sich nebenberuflich selbständig machen kann. Nebeneinkommen sind eine super Sache!

In diesem Interview mit dem Sparfreak Obi aus Wien konzentrieren wir uns auf die andere Stellschraube, die Ausgaben. Sparen als Side Hustle könnte man auch sagen.

Es ist immer interessant, sich mit radikalen Ideen zu beschäftigen, weil sie uns mental stretchen. Manchmal merken wir dann, dass die Ideen nicht zu uns passen, aber manchmal können sie auch einen echten Aha-Moment auslösen.

Wir sprechen in dieser Folge darüber, warum Obi einen gebückten Gang für lukrativ hält und welche akrobatischen Übungen wir auf der Toilette machen können, um bares Geld zu sparen.

SHOWNOTES:

Wer erfahren möchte, wie Obi es geschafft hat, in so jungen Jahren eine Eigentumswohnung am Rande einer Metropole zu kaufen und abzubezahlen, sollte sich unbedingt die Episode 132 „Obi: Sparfreak, Schiedsrichter, Student und Side Hustler“ anhören.

In diesem Gastbeitrag sind die fünf schrägsten Spartipps des frugalen Österreichers knackig zusammengefasst.

In der Episode 102 haben wir mit dem Finanzberater und Sparfuchs Chris über Spar-Strategien gesprochen, die alle einen großen Hebel haben. Höre dir die Episode „Sparen als Side Hustle“ doch mal an, um noch mehr Ideen zu hören, die dir jährlich locker über 500 Euro Geld einsparen können.

Hashtag dieser Episode: #925schrägespartipps

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Transkript:

Willkommen zurück im Nein2Five Podcast Obi, wie geht’s dir?

Spar.Freak 00:00:00:
Hallo! Vielen Dank für die neuerliche Einladung. Mir gehts ja gut. Ich hoffe, dass er doch wohl auf

Christian Schmid 00:00:10:
Alles bestens, danke.

  • 00:00:12:
    Steigen wir doch direkt ein. Ich würde gerne den ersten Spartipp, den du uns geschickt hast vorlesen. Und dann können wir darüber ja noch ein bisschen sprechen. Also der erste Spartipps von Obi. Absurd vergleichen Wieviel Butter bekomme ich für mein für mein iPhone wirre Vergleiche Nennt das der Sparvorschlag, indem man Dinge in finanzielle Relation setzt, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Erhöht man sein Kostenbewusstsein. Der Tipp des Sparfreaks: Alles über 59 Kilo Butter pro Smartphone finde ich zu teuer.

Spar.Freak 00:00:44:
Ja, genau das habe ich mir mal so berechnet. Wobei man natürlich aufpassen muss, mit der Kiloanzahl der Butterpreis dann sehr ins Gewicht fällt. Wortwörtlich. Und natürlich muss man sich auch bestimmen, wie teuer denn sein Smartphone sein darf… Ich finde, ein Smartphone ist irgendwo bei 350 Euro so der Deckel bei mir, wo ich sage, mehr zahlt sich für mich nicht aus. Ich habe selbst habe ein iPhone, das jetzt nicht die neueste Generation ist, aber ich habe keine Probleme, mich in der Welt der Social Media zu bewegen. Ich habe keine Problem mit meiner Kamera. Es passt sehr gut und durch diesen Vergleich wird mir sehr stark bewusst, was ich mit diesem Geld noch so machen könnte. Und dieses Bewusstsein „wie viel Geld brauche ich eigentlich für dieses“ ist hilfreich? Wenn man sagt, es kostet jetzt 350 Euro und es gibt andere um tausend Euro, dann ist das sehr, sehr günstig.

  • 00:01:58:
    Nimmt man aber die Butter. Man braucht 59 Kilo Butter. Das heißt, es sind Butterkäufe über eine lange Zeit hinweg. Dann wird einem bewusst, dass diese 350 Euro eigentlich doch mehr sind. Man könnte das natürlich auch mit jedem anderen Produkt machen.

Ruben Alvarez 00:02:16:
Du setzt Geld als Tauschfunktion aus und gehst zurück, zumindest in Gedanken in die Tauschwirtschaft, bevor es Geld überhaupt gab.

Spar.Freak 00:02:26:
Genau, Geld ist ja eigentlich nur von uns erfunden worden, um das Ganze zu vereinfachen, um eine messbare Wertigkeit zu geben. Und würde das Geld jetzt abgeschafft werden, dann müssten wir zu dem zurückkehren, und das mache ich halt ein bisschen imaginär in meinem Kopf, wo mir einfach bewusst zu machen, würde ich das nicht kaufen, könnte ich mir mehr kaufen oder würde ich auf das verzichten? Dann könnte ich wieder in anderen Bereichen mehr kaufen, um die es geht.

Ruben Alvarez 00:02:56:
Aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann der Zeitfaktor des Verbrauchs auch ein ganz wichtiger Faktor. Wie lange würdest du mit 59 Kilo Butter auskommen? Der Zeitfaktor, auch eine Art, bringt ja auch eine gewisse Wertigkeit rein. Ist das richtig, weil so ein Smartphone 59 Kilo Butter sofort aus, hast relativ kurzfristiges Erlebnis mit dem iPhone nach zwei, drei, vier, fünf Jahren wieder Neues bestellen? Weil die Software nicht mehr ausreicht. Aber 59 Kilo Butter reicht ja für einen Zeitraum von .

Spar.Freak 00:03:53:
Findet das dann auch wieder etwas passend oder unpassend? Warum ist es auch wichtig, dass man das auf seinen eigenen Konsum vielleicht ein bisschen anpasst und vielleicht auch populäre Dinge in seinem Leben nimmt, die man oft kauft? Wenn ich z.B. meine Einkäufe immer Müsliriegel oder Schokoriegel oder was auch immer, weiß ich kaufe das jede Woche, dann kann ich ja genau so gut mit dem machen, was ich die ganze Zeit kaufe. Auf der anderen Seite habe ich wieder das iPhone, wo ich mir erwarte, dass ich das auch wieder witzig gegenüberstellen.

  • 00:04:34:
    Kann ich drei Jahre lang Müsliriegel kaufen oder verkaufen, während ich das Smartphone nutzen würde? Diese Absurditäten, die ich mir gerne irgendwie losgelöst von dem Kontext. Ist jetzt dieses Produkt im Kontext vergleichbarer Produkte günstig? Ja oder nein. Aber ich kann somit besser für mich einschätzen. Wie viel Geld ist es eigentlich?

Christian Schmid 00:05:01:
Dazu fällt mir das Buch von Vicki Robin „Your Money or Your Life“ ein. Das war, glaube ich, das erste Buch zu diesem Thema. Und was die in dem Buch gemacht hat, fand ich total cool damals. Hat bei Einkäufen auf den tatsächlichen Stundenlohn heruntergerechnet. Wie viele Stunden Arbeitszeit kostet das? Also, wenn du in dem Angestelltenverhältnis bist, wie viele Stunden Arbeitszeit du z.B. für ein iPhone aufwenden musst. Das können ich im Zweifel zwei Arbeitswochen sein. Da wird einem nochmal bewusst, wieviel… wie groß das Investment letztlich ist und dass es eben doch nicht so abstrakt ist, wenn man es auf seine eigene Arbeitszeit runter bricht?

Spar.Freak 00:05:46:
Ja, ein interessanter Punkt.

Ruben Alvarez 00:05:53:
Es gibt ja auch Ideen, das Kostenbewusstsein in Unternehmen auch ein bisschen zu schärfen, weil man ja gerne dann über Geld verfügt und Geld ausgibt, was man nicht verdient hat. Man hat ein Budget. Aber wenn man mal diese Frage aufstellen Unternehmen, wieviel Euro man an sich verdienen muss, um überhaupt einen Euro ausgeben zu können. Da denke ich mir, dass da ein ganz geringer Prozentsatz weiß, welche Zahl dahinter steht, was ja auch wieder ein bisschen dieses Kostenbewusstsein schärft.

  • 00:06:29:
    Mal zu wissen Was muss ich verdienen, um genau einen Euro ausgeben zu können? Das übertragen auf das Private?

Christian Schmid 00:06:39:
Okay, dann Punkt zwei in deiner Liste der schrägsten Spartipps find ich sehr lustig. Am Boden schauen, gebückter Gang ist die Überschrift. Was schimmert da auf dem Boden? Mal 10 Cent, mal 20 Cent, vielleicht mal ein Euro. Wer oft am Boden schaut, der findet ab und an Geld. Der Sparfreak empfiehlt dieses im Besonderen vor Sehenswürdigkeiten und auf belebten Plätzen.

  • 00:07:03:
    Spar Tourismus mal anders. Ja, das fand ich sehr, sehr amüsant, weil das auch noch so eine Bewegungskomponente mit reinbringt.

Spar.Freak 00:07:16:
Ja, es ist lustig und es kommt mir ein wenig so vor, als würde mir das Geld irgendwie folgen, teilweise, weil ich nicht selten Geld finde, und ich denke mir entweder ist es wirklich Glück und Zufall, weil ich das so gern habe, oder die anderen lassen das bewusst liegen oder schauen einfach nicht. Ich weiß es nicht. Aber in der Tat habe ich wirklich schon oft Geld gefunden. Und natürlich gibt’s Hotspots wie zum Beispiel Sehenswürdigkeiten, wo sehr viele Menschen sich tummeln und etwas fallen lassen könnten.

  • 00:07:48:
    Oder auch Supermärkte, wo man vielleicht Geld verliert. Da gibts Geheimtipps, wo mehr Geld liegt. Aber es ist einfach für mich ein witziges Extra, dass ich hin und wieder bewusst auch an solchen Plätzen ein bisschen am Boden schaue. Und natürlich stößt man dann auch oft auf einen Knopfbatterie, die einen getäuscht hat.
  • 00:08:11:
    Und dann hat man zusammen geräumt und ein bisschen die Umwelt verschönert.

Ruben Alvarez 00:08:23:
Aber nimmst du denn auch bewusst Umwege in Kauf, wenn du weißt, du bist jetzt irgendwo hin? Okay, ich mache mir diese Extrameile und gehe an einen dieser Plätze vorbei, um diesen Spartourismus zu fröhnen. Oder es ist halt nur so, wenn er wirklich mal zufällig in Wien unterwegs bist. Oder bewusst zu solchen Plätzen, um genau diesem Hobby zu frönen. Es ist interessant.

Spar.Freak 00:08:56:
Eigentlich nicht. Aber es gibt natürlich Plätze, wo man schon mal was gefunden hat und wie das halt so in der Psychologie des Menschen ist. Dann orientiert man sich wieder dorthin, wo man ein schönes Erlebnis. Wenn ich z.B. zum Supermarkt gehe, dann packe ich mich oft so ein Pack und gehe dann vielleicht genau dort, wo ich mal was gefunden habe, zu den Einkaufswagen oder wie auch immer solche Dinge vielleicht.

  • 00:09:23:
    Aber dass ich jetzt Umwege mache, nicht das Einzige, wo ich wirklich interessant an der Universität. Ich studiere ja auch noch, und da gibts so Kästchen, Kästchen für die Studenten, während sie in der Bibliothek sind, wo man die Sache messen kann. Und dort liegt auch sehr oft Kleingärtnern. Dort gehe ich dann schon manchmal eine Runde und finde, immer wieder finde ich immer wieder ein bisschen Geld. Fürste Buch? Nein, aber ich weiß noch, was mich sehr freut und emotional berührt.
  • 00:09:59:
    Ich habe schon Instagram Post vorbereitet, für die nächsten Tage oder Wochen raus schmeißen wird. Jetzt kann ich verraten, dass wir auf einem Strand, wo ein Geldschein aus dem Sand heraus geschaut, hochkarätiger war. Es waren zehn Euro.
  • 00:10:22:
    Mein höchster Fund waren 50 Euro. Das waren ja 50-Euro-Schein über die Straße geflogen. Dann ganz langsam.

Christian Schmid 00:10:35:
Hast du schon mal darüber nachgedacht? Ich hab gedacht, next Level wäre, so ein Metalldetektor zu benutzen. Ich hatte einen Bekannten, der hat, dass man nach der Saison an Sandstränden gemacht, der Metalldetektor dann an den Strand gegangen und hat da wohl auch ganz viel Schmuck und sowas gefunden. Schmuck und Münzen. Hast du das schon mal ausprobiert?

Spar.Freak 00:10:55:
Probiert noch nicht, aber ich habe schon einige Male daran gedacht, speziell vor Sehenswürdigkeiten Brunnen zu saugen. Aber ich habe ihn noch nicht probiert und hab mich auch noch nicht erkundigt, wie hoch ist und wie man dann die Kosten abdecken kann.

Ruben Alvarez 00:11:27:
Währen wir sprechen, hab ich mal geschaut, was ein Detektor kosten könnte, die gibt es schon mit 80 Euro. Das ist doch eine Investition wert.

Christian Schmid 00:11:42:
Das sind 80 Euro, das sind wieviel Kilo Butter.Roboter 50, 100, 50, 50 Stück. 250 Gramm ist ein Stück mit Hinkomme.

Christian Schmid 00:12:05:
Okay, Nummer 3 Ignoranz. Was, wenn uns Angebote einfach egal sind? Der Frick meint dazu Angebote zu ignorieren ist so ein herrlich souveränes Gefühl. Wenn Sie alle um sein Geld buhlen im TV, im Postfach, im Radio, und du tust einfach nichts. Darüber hinaus ignoriert er Besitztümer anderer. Mir erwächst kein Vor oder Nachteil, wenn ein Porsche im Stau neben mir steht.

Spar.Freak 00:12:33:
Ja, da geht es einfach wirklich darum, diese Ignoranz, die ich entwickelt habe, oder auch dieses abgehärtet sein, dieses nicht nicht begeistert sein, wenn irgendwo einfach minus 20 Prozent z.B. auftaucht. Das berührt mich nicht wirklich. Und das finde ich einfach so befreiend, dass man auch in einem Geschäft einen Laden oder vor einem Laden stehen kann und sich das ansieht und denkt Ja, Sie probieren alles, das ich jetzt reinkomme und ich was kauft, wenn Sie versuchen, es mir schmackhaft zu machen.

  • 00:13:05:
    Aber ich bin der, der die Entscheidung trägt, und wenn mir das egal ist, und wenn ich das nicht beachten möchte, dann tue ich das auch nicht. Und das ist in unserer Gesellschaft etwas, was viele Menschen gar nicht so gut können. Und das möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass es zwar lustig, es klingt lustig, aber es ist eigentlich wichtig, dass man sagt, man lässt sich nicht was einreden, oder man lässt sich nicht etwas schmackhaft machen, was man vorher gar nicht wollte.
  • 00:13:31:
    Und das habe ich auch bewusst probiert, ich durch Supermärkte z.B. zu gehen und zu wissen, ich brauch nur drei Sachen und wirklich jede Gang zu gehen und dann trotzdem nur mit den drei Sachen auszugehen, das ist gar nicht so einfach, und es klingt alles sehr banal und blöd. Aber es ist wirklich eine Aufgabe, weil wir es in so vielen Reizen ausgesetzt. In der Werbewelt. Und überhaupt Wenn man es mal gelesen, wie viele Points of of of Context oder wie man das auch nennt, wieviele Eindrücke man als Mensch am Tag bekommt, die eigentlich mit wirtschaftlich wirtschaftlichen Zusammenhang zu tun haben.
  • 00:14:11:
    Es war eine horrend hohe Zahl, die man gar nicht verarbeiten kann, und darum finde ich diese Ignoranz an einem sehr wichtigen Skill. Früher gab es nicht mehr erlaubt. Früher gab es ja noch diese Nanosekunden Einblendung von Coca Cola bei einem Western zum Beispiel MAN Luminale Werbung nur im Unterbewusstsein.
  • 00:14:40:
    Ich habe jetzt Lust auf eine. Eine gute. Das finde ich einen guten Ausdruck, wenn man auch tatsächlich Bewusstsein hilft, auch wenn man das vielleicht auch realisiert, was gerade im Kopf vorgeht und dass man gerade von irgendwas getriggert wird und sich fragt Kommt das jetzt von mir, oder kommt das genau?
  • 00:15:12:
    Ich finde, es hat auch einen engen, engen Zusammenhang zu einer gewissen selektiven Wahrnehmung. Wenn man ein Produkt sucht, sich mit einem Produkt beschäftigt, dann sieht man plötzlich extrem viel davon. Damit wird auch gearbeitet, dass man plötzlich diese Werbung am Bildschirm hat, die man vorher gesucht oder die Produkte gesucht hat. Wenn man das auch irgendwie verbindet, wenn man, wenn man merkt Okay, ich möchte jetzt. Ja, dann setze ich mich plötzlich damit auseinander, wieder mit dieser Butter, die ist günstiger, ist eine größere Packung.
  • 00:15:45:
    Da gibts, da gibt’s ein Sechserpack. Alles Verschiedene fällt einem vorher gar nicht auf. Wenn man sich aber damit beschäftigt. Dann sieht man, dass vielmehr diese Dinge aber manchmal einfach. Auf Alzheimer beschäftigt man sich mit etwas, womit man sich gar nicht beschäftigen wollte. Das hatte man gar nicht vor, und das ist ja auch der Sinn der Werbung, oder? Das ist ja auch der Sinn des Einladendes, des Konsumenten, das auf einmal ein Bedarf geweckt wird, den er gar nicht kannte oder den der Mensch gar nicht wahrgenommen hat.
  • 00:16:16:
    Und das halt so manchmal, sag ich weiß, da gibt’s vielleicht auch ein sehr gutes Angebot. Ich weiß, vor einem halben Jahr hat mich das vielleicht doch sehr interessiert. Aber ich bin gerade überhaupt nicht krank drauf, sage ich manchmal. Es interessiert mich einfach nicht.
  • 00:16:34:
    Aber nochmal zu dem Punkt Mir wächst kein Vor oder Nachteil, wer ein Porsche im Stau neben mir steht. Man darf hier auch mal schön solche Fahrer Porschefahrer, die ja. Eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dann geflissentlich, übersieht diese Genugtuung nicht. Der Vergleich mit anderen ist jetzt gar nicht angesprochen. Diese Ignoranz von Besitztümern, deren Leben es ist für mich hat es keine Auswirkungen hat. Bekleidung ist es auch so stark? Ja, jemand zieht sich an, um gesehen zu werden.
  • 00:17:21:
    Macht ja irgendwie jeder von uns, weil man einen gewissen Eindruck erwecken. Oder man will eine Person darstellen, die man halt auch ist. Aber wenn ich jetzt bei anderen den Bedarf weckt, dann kann das schon. Dann ist das schon möglich und auch legitim, finde ich. Aber manchmal finde ich es einfach gut, wenn man das nicht tun sagt. Es interessiert mich nicht, was jemand hat oder wie jemand aussieht oder welche Produkte jemand im Fernsehen verwendet. Ich habe mich vorher nicht damit beschäftigt.
  • 00:17:57:
    Ich werde mich nachher nicht damit beschäftigen. Nur weil es jemand hat, brauche ich mich nicht. Es bringt ja auch nichts. Es bringt ja auch keinen Vorteil im Stau stehen im Stau.
  • 00:18:23:
    Er ist froh, dass ein Porsche im Stau steht, weil einfach schöner ist.
  • 00:18:27:
    Aber für mich macht das vielleicht auch so um die Frage, was für ein, was für einen selbst wirklich wichtig ist, und nicht, was die gesellschaftliche Erwartung oder das philosophische Gedankengut, über das man sich selber kennen lernt und sich selber fragt, was man sein möchte. Und wenn man sein möchte, geht es um Haben oder Sein.
  • 00:18:51:
    Auf jeden Fall sind Produkte Spenden, die mir wirklich nutzen, und Freude oder einfach nur etwas, was ich mache, weil ich dazugehören möchte oder so. Man merkt es ja auch oft so vorsichtig schlicht Plastik Fahrzeugen, die dann besonders laut sein müssen, weil zeigt sich das alles nicht aus, was man vorher gemacht hat. Auch Cabrio Fahrer, die bei neun Grad und Sonnenschein schon Cabrio sitzen, damit sie das Cabrio nutzen können. Wenn man das beobachtet und sich dann auch mal lustig denken kann, muss jetzt Cabrio offen fahren.
  • 00:19:41:
    Gekauft hat er seine Wohnung im Dunkeln. Wer seine Wohnung oder sein Haus bei Dunkelheit sicher durchschreitet, wird das Licht seltener aufdrehen und auf Dauer daher sehr viel Geld und Energie sparen. Frick empfiehlt daher, in seiner eigenen Wohnung zu spielen.
  • 00:20:09:
    Findet Das ist tatsächlich so.. Das ist natürlich auch aberwitzig und albern. Aber es ist auch eine Gewohnheit Sache. Ich habe mir einfach abtrainiert, beim Betreten von Räumen den Lichtschalter zu betätigen, wenn ich draufgekommen bin, dass es wirklich sehr, sehr oft nicht notwendig ist. Man betätigt einfach den Lichtschalter wechselt, damit einfach ist. Manchmal ist es aber gar nicht so dunkel, dass man nicht sehen würde. Und in der Regel kennt man sich in der eigenen Wohnung so gut aus, dass man zumindest bei diffusen diesigen Licht oder in der Dämmerung ein Glas wegräumen kann, zusammenreimen kann.
  • 00:20:53:
    Ich spreche nicht davon, dass man jetzt im Dunklen irgendwie die Paprika schneidet, sondern vielleicht Erde. Ja, ich bin eigentlich draufgekommen, dass das ja, wenn man in der Nacht zur Toilette muss. Dann dreht man in der Regel auch nicht alle Lichter auf, weil das einem unangenehm ist. Und soll ich mir das irgendwie gedacht? Oft gehe ich da durch die Räume grelles Licht auf, obwohl ich das auch nicht machen müsste. Und jetzt habe ich mir das auch dann angewöhnt, zum Beispiel beim Wäsche wegräumen, wenn das in der Dämmerung stattfindet.
  • 00:21:34:
    Ich weiß, wo der Kasten ist. Ich weiß, wie die Lade ausgeht. Ich weiß, was da reinpasst, was wo liegt. Sobald ich da ein bisschen die Umrisse sehe, kann ich mich, kann ich mich orientieren und die Aufgabe erledigen. Auch so ein bisschen Achtsamkeit, Training oder weil man, wenn man dann auch bewusster sich bewegt. Meditationen, wo man das tatsächlich übt, sich auf die Bewegung zu konzentrieren und nicht auf das Drumherum. Ja, es ist auch interessant.
  • 00:22:06:
    Ich finde es auch interessant, wenn man gewohnte Umgebungen hat. Wie sicher man sich fühlt, auch wenn das Licht ausgeht. Wenn ich jetzt einen Stromausfall zu Hause hab, dann stockfinster. Es fällt mir in der Regel nicht in Angstzustände, wenn man in einer fremden Umgebung. Diese Situation ganz anders aus. Und das kann man irgendwie auch dafür nutzen. Ich brauche keine Hilfsmittel, um mich hier zurechtzufinden. Das ist meine sichere Umgebung, und dementsprechend brauche ich nicht immer, um mich zu orientieren.
  • 00:22:42:
    Man sagt ja auch, dass die Sinne dadurch gestärkt werden. So sagt man zumindest, wenn man nicht mehr sieht, dass dann die Energie, die da nicht mehr gebraucht wird, auf die anderen Sinne verteilt werden. Eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Freiwillig. Unfreiwillig. Diese Konzepte kennen von diesen Restaurants im Dunkeln Blinden. Bedient wirst dann schon nach einer gewissen Zeit. Wenn du wirklich. Deine Augen vertrauen, kannst du auch nichts mehr siehst, sondern nur auf Tasten, hören und fühlen.
  • 00:23:24:
    Das ist auch sehr beklemmend sein kann, weil du auf einmal auf diese anderen Sinne jetzt konzentriert bist. Und weil es nicht gewohnt bist, einer gewissen Fehlbarkeit bewusst. Kennt ihr in Hamburg in der Speicherstadt gibt’s so eine Dauerausstellung. Gab es das auch mal. Das hieß Dialog im Dunklen, Dialog im Dunkeln.
  • 00:23:50:
    Genau das hab ich mal gemacht. Da hat man sich am Anfang irgendwie. Ich habe irgendwie am Anfang gedacht Ja, man wird sich da schon irgendwie Helfens. Auf die Art Ja, vielleicht zieht man eh irgendwas. Aber das sind Interessante. Ich weiß noch, dass ich habe das zweimal gemacht, weil ich davon so begeistert war, dass ich beim ersten Mal ich hatte so eine Hochachtung vor dem Janning, der die Tour geführt hat. Und ich hatte das Gefühl, der war mir drei Welten überlegen.
  • 00:24:32:
    Der konnte sich völlig frei bewegen, anscheinend, während ich in jeden Schritt mir überlegt habe und irgendwie immer irgendwas rein laufe. Abgefahren, wie man dann plötzlich Respekt bekommt vor. So eine Dankbarkeit danach erlebt man die Fähigkeit, hat zu sehen. Gut, das letzte, letzte spartipps. Meiner Meinung nach der Klopapier falten. Wenn du jedes Klopapier Blatt sorgfältig in der Mitte zusammenfalten und nochmal ich verwendest, sparst du laut Berechnungen des Freaks 167 Euro dein ganzes Erwachsenenleben lang.
  • 00:25:24:
    Vor allen Dingen, was mich interessieren, würde bei diesem spartipps dieses Nochmaliger verwenden. Wie genau hat man das zu verstehen?
  • 00:25:32:
    Es kommt natürlich stark darauf an, wie stark die Verschmutzung des Einzelnen.
  • 00:25:43:
    Darum ist es wahrscheinlich eher ungeeignet. Ja, es ist einfach so, dass das Klopapier halt einfach eine gewisse Größe und Stärke hat. Und wenn man jetzt etwas, was auch immer das ist, dieses noch nicht komplett verdreckt und unbrauchbar geworden ist, dann kann man das Zusammenfalten durchaus nochmal verwenden. Einmalig vielleicht. Aber ich habe mich auf einmalig beschränkt. Das geht schon in den Bereich des Origami.
  • 00:26:27:
    Und ja, das ist möglich, und das habe ich mir ausgerechnet. Ungefähr das Klo Erwachsenenleben habe ich irgendwie auch pessimistisch eingerechnet. Dass man irgendwann das Reinigen nicht mehr selbst vornehmen kann, sondern gereinigt wird. Ja, und so sind diese 167 Euro dann zustande gekommen, die sich rein auf die Ausgaben für Klopapier beziehen, die man dann weniger hat gekauft.
  • 00:27:03:
    Umweltschutz Gedanke Hast du mal darüber nachgedacht, vielleicht den asiatischen wegzugeben? Ich habe es jetzt nicht mehr klären. Was ist der asiatische Weg? Ich wollte da nicht zu grafisch werden in meiner Beschreibung. Ich weiß, in Indien und in Indonesien ist es zum Beispiel so, dass man das Wort gerade nicht oder so etwas, das man in der Toilette eine große Tonne hat, mit Wasser und Kelle noch mal was anderes als die europäische Version und eine Regentonne voll mit Wasser und Kelle, so groß wie ein kleiner Topf.
  • 00:27:54:
    Und das steht dann eben in der Toilette und dann kann man sich selber ausmalen, wie das dann funktionieren soll, mit dem nicht vorhandenen Klopapier sich den Hintern abzuwischen.
  • 00:28:07:
    Ja, interessant, aber wir bleiben ja genau die Corona Krise gezeigt, wie wichtig uns das Klopapier ist. Zumindest in der westlichen Hemisphäre ist die Zusammenarbeit immer lustig. Nur am Rande erwähnt. Es war interessant, da ein Comedian mal hochgerechnet hat, eine Dame vor sich in der Schlange stehen und ihren Verkauf ihren Toilettenpapier verkaufen. Mal hochgerechnet, wie lange sie brauchen würde, um dieses Papier zu verbrauchen. Auf der Annahme, dass man an sich so viel kaufen soll, dass man zumindest mal eine zweiwöchige Quarantäne überleben.
  • 00:28:57:
    überLeben also eine so hohe Zahl der Zeit, die sie bräuchte, um dieses Toilettenpapier, was gekauft hat, zu verbrauchen, hätte ich mehrere im dreistelligen Bereich Quarantäne, Zeiten normal überleben können. Was, wenn Sie die Ratio aussetzen, wie du jetzt hier in den Fall Michael hochrechnet? Eine ganz klare Budgetplanung machen, bevor sie einfach mal rausgehen und Pappa ante portas deine Palette kauft. Aber es ist ein gutes Beispiel eigentlich, um diese Irrationalität zu Entscheidungen. Bringt’s.
  • 00:29:50:
    Die Dame wird jetzt wirtschaftlich keinen Schaden davon nehmen, weil das Klopapier ja gut bleibt. Und sie bekommen irgendwann. Aber trotzdem zeigt diese Irrationalität, die dann eintritt. Etwas scheint knapp zu sein, scheint wichtig zu sein. Sofort muss man mehr Fokus drauf legen. Zu keiner Zeit bewusst. Das ist interessant und auch man. Dieses Spiel mit dem Bedarf wird ja auch mit uns in der Werbung gespielt. Dass man etwas braucht und jetzt kaufen muss und heute noch kaufen muss, weil sonst keine Möglichkeit mehr ist, spiegelt das wider.
  • 00:30:36:
    Ja, das waren jetzt fünf schräge spartipps, ich fand, das finde das total interessant, auch mal so in die Extreme zu gehen, weil da glaub ich auch nochmal Dinge deutlich werden, die man so nicht so sieht. Ob man jetzt jeden dieser spartipps für sich selber anwendet, das ist natürlich jedem auch überlassen. Aber die Idee, mal da in eine Extreme in Extremen zu denken und auch mal ein bisschen radikaler zu sein, finde ich auf jeden Fall sehr interessant.
  • 00:31:03:
    Vielen Dank für diesen Input und auf deinem Instagram Kanal postest du ja regelmäßig sehr, sehr kluge und sehr weitsichtige Ideen und Strategien und Philosophien kann ich ihm empfehlen. Das ist wie man findet man am besten ubi. Freak auf Instagram Einfach reinlegen, abonnieren. Mitdiskutieren! Doch immer wieder ganz interessante Mitstreiter, die dann ihre Erfahrungen unter den Großen teilen, wo man dann auch wieder was mitnehmen kann. Das ist für mich immer interessant, auch zu sehen, dass sich andere Menschen über das gleiche Thema schon Gedanken gemacht haben und vielleicht Erfolg damit hatten.
  • 00:31:50:
    Ist immer wieder sehr erfrischend, da gerade was ein Startup aus der Community kann, der sich total vom Hocker gehauen hat. Das Thema war ja schon einmal, war ja schon mal auf meinem Account mit einem Post präsent, und ich habe dort tatsächlich Zuschriften bekommen, dass das Klopapier auch von anderen Menschen gehalten wird. Und das hat mich überrascht, weil ich doch irgendwie dachte, das ist schon ein bisschen eine absurde Idee, oder? Daran denkt keiner, oder? Das macht man vielleicht nicht.
  • 00:32:22:
    Dass da gleich zwei Menschen relativ prompt reagiert haben und sagen Ja, ich mache das auch. Und jemand hat dann doch noch geschrieben Und Licht am Klo ist auch überbewertet. Ich finde mich auch so zurecht, und ich mache das alles im Dunkeln. Da kommt man dann schon ins Schmunzeln. Aber da sieht man ja mal wieder, wie es dann wirklich ist. Man glaubt, man wäre mit einer Idee alleine und wundert sich dann, wenn man die Idee präsentiert.
  • 00:32:51:
    Was ist da für ein Zuspruch schon interessant? Ja, es ist interessant, dass man sich oft denkt, jetzt spricht man ein Thema an, das wird viele Leute bewegen. Das ist dann vielleicht nicht so. Und dann spricht man ja, das wird interessieren oder bewegen. Und da kommt dann plötzlich mehr Zuspruch. Rückfragen Wie machst du das? Oder Warum ist es immer wieder interessant? Doch von der Einschätzung her. Und das zeigt auch ein bisschen, dass dieses Thema, obwohl man ja eh schon sehr offen umgeht mit Umgang mit Geld und Sparen und Investieren.
  • 00:33:26:
    Das es noch immer oft vielleicht in der Erzählung, jemanden anderen gegenüber anders dargestellt wird, ist tatsächlich vielleicht in den eigenen vier Wänden z.B. gelebt wird. Wie meinst du das im Sinne von, dass sich Leute als sehr sparsam darstellen, aber es nicht sind oder umgekehrt? Beides. Also eher umgekehrt würde ich sagen, dass Leute sein. Oder dass Leute es belächeln. Dass du sparsam bist oder dass du prozentige verwendest, beim Einkaufen selbst aber alle vier Monate den Stromanbieter wechseln.
  • 00:34:03:
    Und da schauen, das waren einfach andere Prioritäten haben. Das Gleiche machen wie du. Aber das eben nicht so preisgebe. Oder das selbst auch gar nicht zu sehen. Hier sparen, das ist schon, das ist schon Geiz. Das ist schon irgendwie nicht mehr so.. Korrekt. Aber dann das gleiche tun. Hattest du noch eine Frage? Nein, ich wollte einfach nur sagen ich. Wenn die Zuhörer dieser Episode dazu beitragen wollen oder auch noch Ideen haben, die vielleicht hier in dem Rahmen nicht angesprochen worden sind, wären wir wirklich froh, Zuspruch zu erhalten und hoffen, dass es kein Shitstorm wird, falls er passen würde, sagt er.
  • 00:34:51:
    Die Zuhörer sind ja herzlich eingeladen. spartipps zum Besten zu geben. Wir sind da wirklich sehr offen und echt interessiert, was es da draußen noch für Ideen gibt, von denen wir nichts wissen. Genau die könnt ihr am besten posten. Unter dem Gastbeitrag von Obi. Den findet ihr auf unserem Blog unter dem Menüpunkt Gastbeiträge. Da gibt’s diesen Beitrag nochmal in schriftlicher Form. Vielen Dank für deine Zeit! Danke für die Einladung, sehr gerne. Sammelt schön weiter.
  • 00:35:30:
    Ich denke schon, dass wir das ein oder andere Mal wieder eine Episode aufnehmen können mit neuen Ideen, wie man mit anfänglich absurden Ideen Geld spart und auf neue Gedanken kommt. Würde mich freuen. Alles Gutes.

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